Thema "Hauptsache Geld in der Tasche?!"
Erstellt am 28.9.2009, 13:19 Uhr von Susetti Susisett
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Susetti...]Geschrieben am 28.9.2009, 13:19 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Hallo ihr,
hab ich doch eben gelesen, dass die meisten Arbeitnehmern in anderen Ländern ohne Zögern die Branche wechseln würden, um ihr Einkommen zu sichern, würden dies in Deutschland nicht mal 20% tun. Hauptsache Geld in der Tasche ist die Devise unserer Nachbarländer. Wie steht ihr dazu im Anblick der andauernden Wirtschaftkrise? Sagt ihr euch auch "Hauptsache Geld" oder ist es euch schon wichtig, in der Branche zu bleiben, die ihr gelernt habt bzw. wo ich gerade arbeitet? Viele Grüße, Susett |
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! []Geschrieben am 1.10.2009, 9:12 Uhr zitieren Regelverstoß melden
so einfach kann man ja ohne verluste kaum wechseln, oder? schließlich bekommt man eine gute qualifikation nur durch entsprechende ausbildung oder praxis. aber wenn die kasse stimmt, hätt ich auch keine probleme, mal was ganz anderes (seriöses) zu machen.
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Anna...]Geschrieben am 5.10.2009, 16:54 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Solange der Job dann auch im eigenen Interessenbereich liegt und man weder unter- noch überfordert ist - Warum nicht?
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Aada...]Geschrieben am 18.10.2009, 15:12 Uhr zitieren Regelverstoß melden
ich finde beides sollte stimmen: das einkommen, genauso wie die tätigkeit und für mich wäre ebenso ganz wichtig, dass der betrieb und die kollegen mir langfristig zusagen.
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Susetti...]Geschrieben am 8.11.2010, 12:29 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Eine interessante Studie unter 18.000 Hochschulabsolventen brachte ans Licht, in welchen Berufen das höchste Einstiegsgehalt zu erwarten ist.
Danach liegen Ärzte auf Platz 1 ( Jahresgehalt: 44.850 €), gefolgt von Wirtschaftsingenieuren (44.200 €) und Ingenieuren (43.000 €). Juristen und Informatiker steigen aktuell mit rund 42.000 € ein. Am wenigsten bekommen Sprach- und Kulturwissenschaftler mit 31.200 € und Architekten mit 29.300 €. Was denkt ihr, ist dieses Ranking realistisch? Oder erweckt es eher den Anschein, es wurden nur die Spitzenverdiener der jeweiligen Gruppen gefragt? |
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! []Geschrieben am 9.11.2010, 11:00 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Vielleicht liegts daran, dass ich angehender Sprachwissenschaftler bin und damit das Ranking doch eher von hinten aufräume, aber diese ewige Orientierung am Geld nervt mich schon ziemlich. Ich studiere das, was mich interessiert und lerne "fürs Leben", um mal ein Klischee zu bedienen und was dabei finanziell rauskommt ist mir um ehrlich zu sein erstmal egal.
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Dan TheMan]Geschrieben am 10.11.2010, 12:47 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Hmm, ich denk nicht das da nur die Spitzenverdiener gefragt wurden. Aber mich würde mal Interessen für welchen Abschluss diese Einstiegsgehälter repräsentativ sind. Für Diplom, Bachelor oder Master ? Das variiert ja immerhin. Gehen wir mal davon aus, das es sich um Mastereinstiegsgehälter handelt, dann find ich es vollkommen i.O.
So 40.000 im Jahr, sind ca. 3.800 im Monat, nach Abzügen, vielleicht ca. 2.500 netto. Nach 5 Jahren Studium ist das eigentlich nicht zuviel verlangt. Sollten es Bacheloreinstiegsgehälter sein, dann wurde entweder nur die Spitzengruppe befragt, oder die Gehälter sind in den letzten Jahren stark gestiegen ![]() Ich hab mal gehört, das man als Bachelor im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt von 30.000 Euro rechnen kann. Als Diplomer mit 38.000 - 42.000 Euro und als Master mit 42.000 - 45.000 Euro (Ausreißer außen vor). Kommt natürlich auf Position und Qualifikation etc. an. Keine Ahnung obs wirklich so ist. |
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Ralph...]Geschrieben am 10.11.2010, 12:50 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Der job sollte - in erster Linie - Spaß bereiten. Finanzielle Aspekte sind zwar auch zu beachten, aber für mich ist das eher zweitrangig. Lieber zufrieden und glücklich als reich und unglücklich...
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Susetti...]Geschrieben am 15.11.2010, 12:45 Uhr zitieren Regelverstoß meldenZitat von: Ralph am 15.11.2010 12:45:50Der job sollte - in erster Linie - Spaß bereiten. Finanzielle Aspekte sind zwar auch zu beachten, aber für mich ist das eher zweitrangig. Lieber zufrieden und glücklich als reich und unglücklich... Dazu fällt mir gleich ein schönes Sprichwort ein: |
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! []Geschrieben am 16.11.2010, 10:40 Uhr Geändert am:16.11.2010, 10:40 Uhrzitieren Regelverstoß melden
Das kann ich so nur dick unterstreichen!!!!
Umsonst möchte sicher keiner arbeiten, aber ich weiß was es heißt wenn die Gesundheit aufgrund des Jobs und zu großem Pflichbewusstsein flöten geht. Da verändern sich zwangsläufig die Prioritäten. |
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Dan TheMan]Geschrieben am 16.11.2010, 10:49 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Das stimmt, lieber ein bisschen weniger im Portemonai, aber dafür Spaß am Job.
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Dagmar...]Geschrieben am 16.11.2010, 11:50 Uhr zitieren Regelverstoß melden
Meine ersten Jobs haben auch keinen Spaß gemacht, aber es gab ordentlich Geld. Damals war ich noch jung und mir war es wichtiger, viel Geld zu verdienen und habe es dafür auch in Kauf genommen, dass mir die Arbeit weniger Spaß macht. Jetzt im Alter sieht das anders aus. Da arbeite ich lieber weniger und hab so auch weniger Verdienst, dafür macht mir die Arbeit Spaß und auch die Freizeit kommt dabei nicht zu kurz. Sicherlich ist es heutzutage für die Berufseinsteiger überhaupt erstmal wichtig, Geld zu verdienen, wobei man auch erhöhte Arbeitsbelastung in Kauf nimmt bzw. es erträgt, dass der Job doch nicht das verspricht, was man vorher gedacht hatte. Aber um Berufserfahrung zu sammeln und bessere Chancen im weiteren Berufsleben zu haben, wird dies wohl unumgänglich sein.
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Re: Hauptsache Geld in der Tasche?! [Aada...]Geschrieben am 17.11.2010, 9:11 Uhr Geändert am:17.11.2010, 9:12 Uhrzitieren Regelverstoß melden Zitat von: Dagmar am 17.11.2010 09:11:56Meine ersten Jobs haben auch keinen Spaß gemacht, aber es gab ordentlich Geld. Damals war ich noch jung und mir war es wichtiger, viel Geld zu verdienen und habe es dafür auch in Kauf genommen, dass mir die Arbeit weniger Spaß macht. Jetzt im Alter sieht das anders aus. Da arbeite ich lieber weniger und hab so auch weniger Verdienst, dafür macht mir die Arbeit Spaß und auch die Freizeit kommt dabei nicht zu kurz. Sicherlich ist es heutzutage für die Berufseinsteiger überhaupt erstmal wichtig, Geld zu verdienen, wobei man auch erhöhte Arbeitsbelastung in Kauf nimmt bzw. es erträgt, dass der Job doch nicht das verspricht, was man vorher gedacht hatte. Aber um Berufserfahrung zu sammeln und bessere Chancen im weiteren Berufsleben zu haben, wird dies wohl unumgänglich sein. schön ausgedrückt. meine vollkommene zustimmung. |
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