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Thema "Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen?"

Erstellt am 6.1.2011, 11:26 Uhr von Katja Schneider Antworten
Sortierung:  Neues oben
Foto von Katja Schneider

Katja...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Katja...]

Geschrieben am 6.1.2011, 11:26 Uhr Geändert am:6.1.2011, 11:27 Uhr
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Vom Höhenflug zum Absturz: Unter Guido Westerwelles Vorsitz erlebte die FDP schlimme Wechselbäder der Wählergunst und des Ansehens.

Wird der Vorsitzende und Außenminister durch die Kritik an seiner Person zur Belastung für seine Partei oder ist Guido nur eines der vielen großen Probleme der Partei?

Auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart will die FDP heute die seit Wochen andauernden Personalquerelen ad acta legen!

Wir dürfen also gespannt sein, was der heutige Tag noch so bringt.

Wie sollte es eurer Meinung nach mit der FDP weitergehen?
gestrichen

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? []

Geschrieben am 7.1.2011, 10:17 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Vor allem sollte es mit Spaßguido GARNICHT weitergehen.
Die FDP ist längst nicht mehr die Partei die sie einmal war und zu einer Lobbyistenpartei geworden.
Großen Anteil hat daran mit Sicherheit ihr macht und publicitygeiler, selbstverliebter Vorsitzender.
Ich hab seine Rede gestern gehört und mir stieg echt der Kamm, dem Mann fehlt jegliche Selbstkritik und Einsicht. Bei allem vermeintlich postitiven spricht er in der ICH-Form und bei negativem (auf welches er im Grunde nie wirklich eingeht und sich damit auseinnander setzt) spricht er in der WIR (Partei)-Form.

Der Typ ist echt resistent ...

Aber das Beste war dann doch der Kommentar nach den Nachrichten im Ersten. Der Mann hat es auf den Punkt gebracht und sicher nicht nur meine Meinung über Herrn Westerwelle zum Besten gegeben.

Sein Kartenhaus fällt über ihm zusammen und er merkt es noch nichtmal.

Ich freu mich über die gute Quote der Grünen, auch wenn er der Meinung ist dass SPD und Grüne ohne die Linken keine Regierung bilden können, wenn er sich da mal nicht täuscht!!
Die nächsten Wahlen werden deutlich zeigen dass Guido ausgespielt hat.
Vielleicht stellt ihn ja ein Hotelier ein.....
Foto von Ralph Lehmann

Ralph...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Ralph...]

Geschrieben am 7.1.2011, 14:30 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Auf der Seite der tagesschau findet man die aktuellen Hochrechnungen. Demnach rutscht die FDP unter die magische 5%-Hürde! Natürlich fragt man sich, woran das liegen könnte? Die Regierung hat uns gut durch die Krise geführt. Deutschlands Wirtschaft ist nach wie vor sehr stark. Wir gehen somit als Gewinner aus der Wirtschaftskrise. Eine Verfehlte Wirtschafts und Finanzpolitik kann man der Regierung also kaum vorwerfen. Eine zweite Statistik zeigt, dass allerdings 81% der Menschen davon ausgehen, dass die FDP keine Wahlversprechen hält. Was relativ nachvollziehbar ist, denn eigentlich warb die Partei zur Bundestagswahl mit dem Slogan "Mehr Brutto vom Netto" Dieses Versprechen konnte aber nicht gehalten werden. Damit verprellt man Wähler! Eine weitere Frage ist, wie viele Menschen die FDP nur aus Protest gewählt haben? Hierzu liegt leider keine aktuelle Grafik vor. Ich denke, dass man Westerwelle nicht als alleinige Ursache für das Versagen der FDP verantwortlich machen. Die Probleme liegen eher bei der Glaubwürdigkeit! Für 2011 kann die Frage also nur sien:" Schafft die FDP es im Jahr 2011 die Herzen der Wähler zurückzugewinnen?" Was denkt ihr?

Link zur Infografik: http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/deutschlandtrend/crbil derstrecke186.html
Foto von Reinhard Jurochnik

Reinhard...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Reinhar...]

Geschrieben am 10.1.2011, 8:46 Uhr zitieren Regelverstoß melden

@Ralph
Was meinst Du mit "Gewinner der Wirtschaftskrise".
Das es anderen noch schlechter geht?

Also meine Meinung ist ja, das sich dieser "liberale" Wirtschaftskurs eben nicht günstig ausgewirkt hat. Gängige Meinung ist doch, wenn es der Wirtschaft gut geht, dann geht es auch dem Mitbürger gut.
Das würde bedeuten: In der Hotelbranche müsste nach den Steuersenkungen das Gehalt der Angestellten steigen. Und? Schon mal was davon gelesen oder gehört in der Tagesschau?

Deshalb, das Problem ist nicht Westerwelle, das Problem ist, das mit der liberalen Politik der Wille der Mehrheit missachtet wird, und einseitig eine Minderheit bevorzugt wird. Es liegt eben kein Automatismus darin, das es den Mitbürgern besser geht, wenn es der Wirtschaft gut geht.

Wobei man ja noch zwischen der (immer kleiner werdenden Mittelschicht) und der Oberschicht unterscheiden muss. Es gibt eine ganze Menge Unternehmer, die denken, das die FDP ihre Interessen vertritt, bis sie von irgendeinem "Investor" platt gemacht wurden.

Beim Monopolyspiel geht das so: Der Reiche wird immer reicher und die Armen werden immer ärmer. Und wenn der Gewinner dann alles hat,


ist das Spiel AUS.


Gruß
Reinhard
Foto von Katja Schneider

Katja...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Katja...]

Geschrieben am 12.4.2011, 15:34 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Die Diskussionen um den Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle belasten die FDP ebenso, wie ihre inhaltlich-politischen Streitigkeiten.
Ist die Partei noch auf einem Kurs, den man als Wähler nachvollziehen kann? Gibt es noch ein deutliches, liberales Profil? Oder muss die FDP auf lange Sicht gar um ihre politische Existenz bangen?
Foto von Thomas Sch

Thomas Sch

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Thomas Sch]

Geschrieben am 12.4.2011, 22:02 Uhr zitieren Regelverstoß melden

die FDP wird lange brauchen....

was macht die CDU ohne FDP?
Foto von Jonas Hausdorf

Jonas...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Jonas...]

Geschrieben am 13.4.2011, 12:30 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Die Partei ist gerade im Umbruch! Bei Westerwelle und Co stand der Fokus auf Wirtschaftsliberlaismus. Die Wahl wurde nur darauf ausgerichtet. Man hatte den Eindruck, dass die FDP kompetent sei. Leider gab es bis jetzt nur unzählige Enttäuschungen.
Wenn man das Spektrum des Liberalismus aber wieder voll ausschöpft und z.B. auch Wehement gegen die Überwachung der Bürger eintritt, dann wird die FDP auch wieder Stimmen sammeln.
Ein weiterer Faktor für das Wiedererstarken der FDP wird die Regierungsfähigkeit der Grünen sein. Das Wählerklientel ist - quasi - identisch. Junge Akademiker und junge Unternehmer. Können die Grünen in BW überzeugen, dann wird sich die FDP langsamer erholen. Wird es so laufen wie in Hamburg, dann muss sich die FDP keine Sorgen machen.
Foto von Thomas Sch

Thomas Sch

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Thomas Sch]

Geschrieben am 13.4.2011, 21:17 Uhr zitieren Regelverstoß melden

ist die partei im umbruch? ein neuer vorsitzender reicht dafür nicht.
ich brauch die FDP normalerweise nicht, mir ist allerdings deutlich lieber, dass die CDU (mit-)regiert, egal bei/mit wem.
nun wird das mit schwacher FDP und starken grünen leider unwahrscheinlich.

mit sozial-liberal könnte ich auch gut leben, aber diese option hat sich die FDP ja leider auf absehbare zeit verbaut. strategisch sicher ein fehler.
Foto von Katja Schneider

Katja...

Re: Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen? [Katja...]

Geschrieben am 12.5.2011, 10:07 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Also wenn da gerade kein Umbruch herrscht, wo dann?
Nach der Wahl Rainer Brüderles zum Fraktionsvorsitzenden der FDP hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler Anspruch auf das Amt des Wirtschaftsministers erhoben. Als Gesundheitsminister soll Daniel Bahr an Röslers Stelle treten.
... außerdem geschah nun auch folgendes:
Silvana Koch-Mehrin Konsequenzen aus ihrer Plagiatsaffäre. Die FDP-Spitzenpolitikerin trat von allen politischen Ämtern bei den Liberalen zurück. Die Uni Heidelberg prüft zurzeit, ob sie in ihrer Dissertation abgeschrieben hat.

Meint Ihr das gibt der FDP den Rest?

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