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Thema "Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und Ratschläge"

Erstellt am 25.1.2010, 16:11 Uhr von Marianne Fischer Antworten
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Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Mariann...]

Geschrieben am 25.1.2010, 16:11 Uhr Geändert am:25.1.2010, 16:11 Uhr
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Hallo!

Ich fürchte, auch langsam wird es bei mir Zeit, da die Arbeitswelt in eine bedrohliche Nähe rückt: Gedanken zum Thema Rentenversicherung machen sich breit.

Jedoch weiß ich nicht, ob das ein bisschen früh ist mit Mitte 20? Oder bin ich da gar ein Spätzünder?
Könnt ihr mir helfen:
Was muss ich beachten?
Lieber eine staatlich geförderte Rentenversicherung oder privat vorsorgen?
Ab wann bzw. wie lange ist eine Rentenversicherung angebracht?
Was passiert mit dem bereits eingezahlten Geld im Falle einer größeren Inflationsrate?


Leider habe ich davon keine Ahnung und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen!


Grüße
Marianne
Foto von Steffen Gross

Steffen...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Steffen...]

Geschrieben am 27.1.2010, 15:40 Uhr Geändert am:27.1.2010, 15:41 Uhr
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Also ich kann dazu nur sagen: "Wer früh spart, macht mehr Rendite". Auch im jungen Alter und mit kleinen Beiträgen kann man das Geld zu einer stattlichen Rente werden lassen und den Zinseszins-Effekt nutzen.

Es gibt 4 Grund-Strategien der zusätzlichen Altersvorsorge: Riester-Rente, Rürup-Rente, Betriebliche Altersvorsorge und die Private Rentenversicherung.
Ich habe mich erstmal für die Private Rentenversicherung entschieden. Der Vorteil dieser Altersvorsorge ist, dass man die Höhe und den Beginn der Rentenzahlung selbst bestimmen kann. Und ich könnte je nach Bedarf weitere Versorgungsbausteinen aufstocken.

Für welche Strategie habe ihr euch denn entschieden? Und was sind die Vorteile?
Foto von Kathi M

Kathi M

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Kathi M]

Geschrieben am 28.1.2010, 16:10 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Entschieden habe ich mich noch nicht, aber ich überlege - auch, wenn ich noch am Anfang des Studiums bin. Wobei ich mir Sorgen mache, ob das Rentenmodell noch greift, wenn ich in einem entsprechenden Alter bin. Die Geburtsrate sinkt, die Lebenserwartung steigt - was sagt ihr zu dieser Versorgungslücke und was lässt sich dagegen tun?
Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Mariann...]

Geschrieben am 29.1.2010, 16:00 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Was ist denn effektiver: Private oder staatliche Rentenversicherungen?
Foto von Franka Rumpel

Franka...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Franka...]

Geschrieben am 1.2.2010, 17:57 Uhr Geändert am:1.2.2010, 17:59 Uhr
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Zitat von: Kathi am 01.02.2010 17:57:26

Die Geburtsrate sinkt, die Lebenserwartung steigt - was sagt ihr zu dieser Versorgungslücke und was lässt sich dagegen tun?

Kinder sollen bekanntlich gegen eine Überalterung der Gesellschaft helfen.

Nur ist es fraglich, wie man die junge deutsche Bevölkerung motivieren kann, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Es ist doch großartig, den eigenen Sprössling aufwachsen zu sehen, ihm Wissenswertes beizubringen und dabei den Familienzusammenhalt zu stärken.
Andererseits verstehe ich die derzeitigen Studenten und ihre Zukunftssorgen: Wenn man heute schon nicht mal mehr weiß, wie man für sich selbst das Geld für einen halbwegs vollen Magen zusammen bekommen soll und nach einem großartig durchdachten Bachelorabschluss Arbeitsplatzjagdängste auf dem Pflichtprogramm stehen, kann man niemandem einen Vorwurf machen, Kinder, die man ohnehin nur (zeitlich und finanziell) schwer versorgen kann, in die Welt zu setzen. Andererseits ist es natürlich schön, die Lebenszeit dank modernsten medizinischen Methoden zu verlängern und so gewonnene Zeit mit Leben füllen zu dürfen.

Unser System bietet einfach zu wenige Argumente, mit neuem Nachwuchs die Versorgungslücke zu umgehen.

Foto von Kathi M

Kathi M

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Kathi M]

Geschrieben am 3.2.2010, 17:35 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Franka am 02.01.2010 17:59:01

Zitat von: Kathi am 01.02.2010 17:57:26

Die Geburtsrate sinkt, die Lebenserwartung steigt - was sagt ihr zu dieser Versorgungslücke und was lässt sich dagegen tun?

Kinder sollen bekanntlich gegen eine Überalterung der Gesellschaft helfen.

Nur ist es fraglich, wie man die junge deutsche Bevölkerung motivieren kann, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Es ist doch großartig, den eigenen Sprössling aufwachsen zu sehen, ihm Wissenswertes beizubringen und dabei den Familienzusammenhalt zu stärken.
Andererseits verstehe ich die derzeitigen Studenten und ihre Zukunftssorgen: Wenn man heute schon nicht mal mehr weiß, wie man für sich selbst das Geld für einen halbwegs vollen Magen zusammen bekommen soll und nach einem großartig durchdachten Bachelorabschluss Arbeitsplatzjagdängste auf dem Pflichtprogramm stehen, kann man niemandem einen Vorwurf machen, Kinder, die man ohnehin nur (zeitlich und finanziell) schwer versorgen kann, in die Welt zu setzen. Andererseits ist es natürlich schön, die Lebenszeit dank modernsten medizinischen Methoden zu verlängern und so gewonnene Zeit mit Leben füllen zu dürfen.

Unser System bietet einfach zu wenige Argumente, mit neuem Nachwuchs die Versorgungslücke zu umgehen.


Ja, Franka, da hast du Recht. Für mich kommt es mit Anfang zwanzig auch noch überhaupt nicht in Frage, während des Studiums Kinder in die Welt zu setzen! Andererseits ist man mit Anfang dreißig dann Berufsanfänger und möchte sich karrieretechnisch zunächst etwas aufbauen. Also wird das mit dem eigenen Nachwuchs wohl nichts, denn dann ist die biologische Sanduhr schon fast am Ende.

Zudem finde ich es nicht verwunderlich, dass die Rentenkassen leer sind, wenn alle auf Kurzarbeit und Minijobs abgeschoben werden! Wer soll denn da bitte die Steuern zahlen? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Foto von Ralph Lehmann

Ralph...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Ralph...]

Geschrieben am 4.2.2010, 16:18 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Kathi am 04.02.2010 16:18:42

Zitat von: Franka am 02.01.2010 17:59:01

Zitat von: Kathi am 01.02.2010 17:57:26

Die Geburtsrate sinkt, die Lebenserwartung steigt - was sagt ihr zu dieser Versorgungslücke und was lässt sich dagegen tun?

Kinder sollen bekanntlich gegen eine Überalterung der Gesellschaft helfen.

Nur ist es fraglich, wie man die junge deutsche Bevölkerung motivieren kann, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Es ist doch großartig, den eigenen Sprössling aufwachsen zu sehen, ihm Wissenswertes beizubringen und dabei den Familienzusammenhalt zu stärken.
Andererseits verstehe ich die derzeitigen Studenten und ihre Zukunftssorgen: Wenn man heute schon nicht mal mehr weiß, wie man für sich selbst das Geld für einen halbwegs vollen Magen zusammen bekommen soll und nach einem großartig durchdachten Bachelorabschluss Arbeitsplatzjagdängste auf dem Pflichtprogramm stehen, kann man niemandem einen Vorwurf machen, Kinder, die man ohnehin nur (zeitlich und finanziell) schwer versorgen kann, in die Welt zu setzen. Andererseits ist es natürlich schön, die Lebenszeit dank modernsten medizinischen Methoden zu verlängern und so gewonnene Zeit mit Leben füllen zu dürfen.

Unser System bietet einfach zu wenige Argumente, mit neuem Nachwuchs die Versorgungslücke zu umgehen.


Ja, Franka, da hast du Recht. Für mich kommt es mit Anfang zwanzig auch noch überhaupt nicht in Frage, während des Studiums Kinder in die Welt zu setzen! Andererseits ist man mit Anfang dreißig dann Berufsanfänger und möchte sich karrieretechnisch zunächst etwas aufbauen. Also wird das mit dem eigenen Nachwuchs wohl nichts, denn dann ist die biologische Sanduhr schon fast am Ende.

Zudem finde ich es nicht verwunderlich, dass die Rentenkassen leer sind, wenn alle auf Kurzarbeit und Minijobs abgeschoben werden! Wer soll denn da bitte die Steuern zahlen? Oder hab ich da was falsch verstanden?


Finanziell und "zeittechnisch" sollte man diese Variante aber prüfen. Falls der richtige Partner schon gefunden ist.
Wenn Frau während des Studiums ein Kind bekommt, dann werden einem - glaube ich - die BaföG Schulden erlassen. Des Weiteren ist das Kind dann aus "dem gröbsten heraus" wenn es ins Berufsleben geht.

Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Mariann...]

Geschrieben am 5.2.2010, 15:49 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Ralph, dir kann ich nur zustimmen! Kinder sind einfach ein großartiger Lebensinhalt.

Wichtig ist auch, zwischen verschiedenen Renten zu unterscheiden. Da gibt es die Altersrente, Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten.

Wisst ihr eigentlich, wie viel sich Rentner hinzuverdienen dürfen? Gibt es da auch solche Sätze wie beim Arbeitslosengeld?
Foto von Anna Schmidt

Anna Schmidt

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Anna...]

Geschrieben am 9.2.2010, 14:44 Uhr Geändert am:9.2.2010, 14:45 Uhr
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Zitat von: Marianne am 09.02.2010 14:44:01

Was ist denn effektiver: Private oder staatliche Rentenversicherungen?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen privater und staatlicher Rentenversicherung liegt im Bereich der Beiträge: Die private Vorsorge muss selbst aus dem Nettoeinkommen gezahlt werden, während die betrieblichen Beiträge aus dem Bruttoeinkommen stammen, d.h. letztere sind sowohl sozialversicherungs- als auch steuerpflichtig.

Des weiteren gilt auch das Altbekannte "Je früher, desto besser". Heißt, wer mit 20 sich etwas auf die hohe Kante legt, kann durchaus privat besser vorsorgen, als jemand, der mit Mitte 30 beginnt, da der Zeitraum länger ist. Ist ja auch verständlich ;)

gestrichen

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... []

Geschrieben am 10.2.2010, 12:49 Uhr zitieren Regelverstoß melden

@ Kathi:
"Zudem finde ich es nicht verwunderlich, dass die Rentenkassen leer sind, wenn alle auf Kurzarbeit und Minijobs abgeschoben werden! Wer soll denn da bitte die Steuern zahlen? Oder hab ich da was falsch verstanden?"

Das ist zum Teil richtig. Natürlich bringt die geringere Zahl an sozialversichungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen weniger in die Rentenkasse.
Der eigentliche Knackpunkt liegt allerdings ca. 2o Jahre zurück. Millionen neuer zukünftiger Rentenberechtigter, die nie was in das damals bestehende System eingezahlt hatten. Dazu noch die vielen Heimkehrer, die Fremdrenten bekommen. Damals zur Wiedervereinigung hätte eigentlich ein zig-milliardenschwerer Stock an Steuergeldern in die Rentenversicherung fließen müssen.
So müssen die jetzigen Arbeitnehmer mit hohen Versicherungsbeiträgen die heutigen Renten bezahlen.
Aber das traut sich ja kaum jemand in der Politik zuzugeben. Bei den Kosten der Wiedervereinigung hat man sich aber knallhart verkalkuliert. Oskar Lafontäne hat damals die Wahrheit gesagt und wurde dafür abgewatscht von allen Seiten. Das Volk wollte lieber von den versprochenen "blühenden Landschaften" Helmut Kohls träumen.
Und wie sieht es 20 Jahre später aus? In NRW-Kommunen stehen die Kämmerer unter Schuldenaufsicht. Die Sozialversicherungssysteme stehen vor dem Kollaps.
Foto von Sandra Kleine

Sandra...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Sandra...]

Geschrieben am 12.2.2010, 12:29 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Das ist alles schön und gut. Aber gegen das bevorstehende Loch in den Rentenkassen kann man nur selber vorsorgen, indem man Rücklagen bildet. So besitze ich seit meinem 18. Lebensjahr eine private und seit einigen Jahren auch eine Riester-Rente. Bei beiden hoffe ich, dass sie später mal ausreichen werden, meine Rente (man geht man davon aus, man bekommt noch welche) aufzustocken. Schon allein der Gedanke, Jahrzehnte arbeiten gegegangen zu sein um am Ende seinen Lebensabend damit zu verbringen, jeden Cent zweimal umzudrehen, lässt mich erschauern.

Habt ihr denn privat vorgesorgt oder verlasst ihr euch darauf, dass die Rentenkassen bei euch noch genug auszahlen werden?
Foto von Ralph Lehmann

Ralph...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Ralph...]

Geschrieben am 15.2.2010, 13:15 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Ich bin ganz ehrlich, bisher habe ich mir wenig Gedanken über meine Altersvorsorge gemacht. Ich habe bisher erst einmal daran gedacht, wie ich nach dem Studium einen Arbeitsplatz finde.
Das Thema hat mich aber dazu gebracht darüber nachzudenken. Kannst du denn mal mehr Informationen über die Riester Rente geben?
Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Mariann...]

Geschrieben am 17.2.2010, 11:41 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Ralph am 17.02.2010 11:41:25

Ich bin ganz ehrlich, bisher habe ich mir wenig Gedanken über meine Altersvorsorge gemacht. Ich habe bisher erst einmal daran gedacht, wie ich nach dem Studium einen Arbeitsplatz finde.
Das Thema hat mich aber dazu gebracht darüber nachzudenken. Kannst du denn mal mehr Informationen über die Riester Rente geben?

Ich hab mich mal ein bisschen belesen: Die Riesterrente ist eine durch staatliche Zulagen geförderte, private Altersvorsorgemöglichkeit. Dabei wird eine lebenslange Rente gezahlt, deren Höhe gleichbleibend oder steigend ist. Sollte der Versichterte ableben, so ist es möglich, dass der Ehepartner diese Rente weiterhin beziehen kann.

Zulagenberechtigt sind unter anderem rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige, Arbeitslosengeldbezieher, Wehr- und Zivildienstleistende, geringfügig Beschäftigte, Amtsträger und erwerbsgeminderte oder dienstunfähige Personen.

Nicht zulagenberechtigt sind indes nicht rentenversicherungspfichtige Selbstständige, Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (sprich: Ärzte, Apotheker, Architekten), Altersrentner und Studenten, welche nicht rentenversicherungspflichtig sind.


Was ist denn nun mit Medizinstudenten, die während ihres Studiums einer geringfügigen Beschäftigung, also einem Nebenjob, nachgehen?

gestrichen

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... []

Geschrieben am 18.2.2010, 0:34 Uhr Geändert am:18.2.2010, 0:35 Uhr
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Zitat von: Marianne am 18.02.2010 00:34:15

Zitat von: Ralph am 17.02.2010 11:41:25

Ich bin ganz ehrlich, bisher habe ich mir wenig Gedanken über meine Altersvorsorge gemacht. Ich habe bisher erst einmal daran gedacht, wie ich nach dem Studium einen Arbeitsplatz finde.
Das Thema hat mich aber dazu gebracht darüber nachzudenken. Kannst du denn mal mehr Informationen über die Riester Rente geben?

Ich hab mich mal ein bisschen belesen: Die Riesterrente ist eine durch staatliche Zulagen geförderte, private Altersvorsorgemöglichkeit. Dabei wird eine lebenslange Rente gezahlt, deren Höhe gleichbleibend oder steigend ist. Sollte der Versichterte ableben, so ist es möglich, dass der Ehepartner diese Rente weiterhin beziehen kann.

Zulagenberechtigt sind unter anderem rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige, Arbeitslosengeldbezieher, Wehr- und Zivildienstleistende, geringfügig Beschäftigte, Amtsträger und erwerbsgeminderte oder dienstunfähige Personen.

Nicht zulagenberechtigt sind indes nicht rentenversicherungspfichtige Selbstständige, Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (sprich: Ärzte, Apotheker, Architekten), Altersrentner und Studenten, welche nicht rentenversicherungspflichtig sind.


Was ist denn nun mit Medizinstudenten, die während ihres Studiums einer geringfügigen Beschäftigung, also einem Nebenjob, nachgehen?


Gegenfrage:

Habe ich als Student der Medizin mit geringfügiger Beschäftigung überhaupt die Mittel, um für meine Rente vorzusorgen?

Abgesehen davon wird wohl keine staatlich geförderte private Rentenversicherung bei diesem Status greifen.

Wenn sich die betreffende Person tatsächlich eine Altersvorsorge leisten kann, dann sollte sie sich je nach finanziellen Mitteln entweder beim Studierendensekretariat oder bei einer unabhängigen Altersvorsorgeberatung informieren.

Foto von Dagmar Sühler

Dagmar...

Re: Rentenversicherung: Vergleich, Informationen und... [Dagmar...]

Geschrieben am 18.2.2010, 11:23 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zu der geringfügigen Beschäftigung habe ich folgendes gefunden:

Können geringfügig Beschäftigte die Riester-Förderung erhalten?
Ja, unter der Voraussetzung, dass der geringfügig Beschäftigteschriftlich gegenüber dem Arbeitgeber erklärt, auf dieVersicherungsfreiheit zur Rentenversicherung zu verzichten. DerArbeitnehmer wird dann versicherungspflichtig und zahlt zurRentenversicherung einen Aufstockungsbetrag. Die Summe aus dempauschalen Arbeitgeberbetrag und dem Aufstockungsbetrag beträgt 19,5%des monatlichen Entgelts, mindestens 30,23 Euro. Der Mindestbetragentspricht einem monatlichen Einkommen von 155 Euro. Dann gelten diegeringfügig Beschäftigten als versicherungspflichtig und sindförderfähig.

Vielleicht hilft dir das?

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