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Thema "Religion im Alltag"

Erstellt am 25.1.2010, 17:05 Uhr von Marianne Fischer Antworten
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Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Religion im Alltag [Mariann...]

Geschrieben am 25.1.2010, 17:05 Uhr Geändert am:26.1.2010, 17:23 Uhr
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Guten Abend.

Jeden Sonntagmorgen halb elf höre ich im Osten Leipzigs die Kirchenglocken und jedes Mal sehe ich dieselben Leute losziehen. Ich habe das Gefühl, der Glaube und die Religion kommt in unserer schnellebigen Zeit viel zu kurz!

Zusammenhalt, Nächstenliebe und die Liebe zu Gott: Welche Rolle spielen Religionen in eurem Leben?
Foto von Aada Koskelainen

Aada...

Re: Religion im Alltag [Aada...]

Geschrieben am 26.1.2010, 18:10 Uhr zitieren Regelverstoß melden

keine.
Foto von Hans Ebert

Hans Ebert

Re: Religion im Alltag [Hans Ebert]

Geschrieben am 27.1.2010, 21:26 Uhr zitieren Regelverstoß melden

bei mir auch nicht.
Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Religion im Alltag [Mariann...]

Geschrieben am 28.1.2010, 16:46 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Woran findet ihr euren Halt im Leben? Wo ist denn für euch der höhere Sinn, wenn ihr nicht glaubt?
Foto von Hans Ebert

Hans Ebert

Re: Religion im Alltag [Hans Ebert]

Geschrieben am 28.1.2010, 19:51 Uhr zitieren Regelverstoß melden

mein sohn ist das was für mich zählt, an den ich denke wenn es wieder mal knapp wird.
versteh mich bitte nicht falsch, ich akzeptiere den glauben anderer nur kann ich nicht an ein übernatürliches wesen glauben.
Foto von Marianne Fischer

Marianne...

Re: Religion im Alltag [Mariann...]

Geschrieben am 29.1.2010, 15:42 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Aber es ist doch so viel einfacher, mit Schicksalsschlägen umzugehen, wenn man weiß, dass es ein höheres Ziel gibt!

Habt ihr euch auch schon einmal mit anderen Religionen auseinandergesetzt, z.B. dem Buddhismus? Was wisst ihr denn darüber?
Foto von Hans Ebert

Hans Ebert

Re: Religion im Alltag [Hans Ebert]

Geschrieben am 29.1.2010, 17:33 Uhr zitieren Regelverstoß melden

ein gott oder wie du es auch immer nennen möchtest, wäre auch für alles schlimme und böse verantwortlich was es auf der welt gibt. dahinter können sich einfach zu viele schlechte menschen verstecken weil sie ihre taten im auftrag eins höheren wesens machen. wenn ich allso an ein solches wesen glauben würde müsste ich es bekämpfen, ein widerspruch in sich denke ich.
Foto von Aada Koskelainen

Aada...

Re: Religion im Alltag [Aada...]

Geschrieben am 29.1.2010, 22:17 Uhr Geändert am:29.1.2010, 22:17 Uhr
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"Aber es ist doch so viel einfacher, mit Schicksalsschlägen umzugehen, wenn man weiß, dass es ein höheres Ziel gibt!"

in diesem falle kann ich dieses denken und empfinden nicht auf mich persönlich münzen. bislang kam ich ohne den glauben an etwas bestens zurecht und ich erkenne in einer, für mich imaginären, göttlichkeit oder götterfigur keinen höheren sinn.
Foto von Kerstin

Kerstin

Re: Religion im Alltag [Kerstin]

Geschrieben am 30.1.2010, 11:16 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Manchmal beneide ich Menschen die einen starken Glauben haben und in ihm Trost finden. Vorallem wenn das Leben mal wieder besonders hart zuschlägt.
Ich habe ihn nicht!
So wie Hans schon sagt,es passiert soviel böses und ungerechtes auf dieser Welt...und dann soll man noch vom lieben Gott sprechen?
Foto von Aada Koskelainen

Aada...

Re: Religion im Alltag [Aada...]

Geschrieben am 30.1.2010, 14:26 Uhr zitieren Regelverstoß melden

"So wie Hans schon sagt,es passiert soviel böses und ungerechtes aufdieser Welt...und dann soll man noch vom lieben Gott sprechen?"

so würde ich das jedoch nicht sehen, kerstin.

wie gesagt, ich bin selber überhaupt nicht gläubig, jedoch gibt es in jeder religion einige dinge, die das leben der menschen widerspiegelt. man könnte es auch als art philosophie betrachten, die einige menschen irgendwo weiter bringen könnte.

ein gott oder götter sind nicht dafür zuständig, das leben der menschen zu lenken und zu erleichtern. götter stehen philosophisch betrachtet als sinnbild für die schöpfung, bilden einen anfang und ein ende, jedoch sollten sie nicht als eingreifendes instrument dienen.

ein naturwissenschaftler der ein löwenrudel beobachtet und aufzeichnet, dass ein anderes löwenmännchen den nachwuchs des vorherigen löwenmännchens auslöscht, um seinen eigenen nachwuchs zu zeugen, greift bspw. auch nicht ein...obwohl es uns vielleicht an manchen stellen als ungerecht und grausam erscheinen mag. aber so läuft es eben im leben und in der natur.

jeder ist für sein tun selbst verantwortlich, hat oftmals eine wahl und muss entscheidungen treffen. das kann uns niemand abnehmen und das sollte uns auch niemand abnehmen. alles andere wäre auch viel zu einfach und hätte mit "leben" nichts mehr zu tun.
Foto von Kerstin

Kerstin

Re: Religion im Alltag [Kerstin]

Geschrieben am 30.1.2010, 17:28 Uhr zitieren Regelverstoß melden

du hast nicht unrecht aada...
ich hatte neulich ein gespräch mit dem mann meiner freundin...
wir sprachen über den tod,über beerdigungen und wie sie sein soll.
ich für meinen teil kann nichts damit anfangen,wenn gesagt wird der liebe Gott hat sich erbarmt ,oder ähnliches. auch sätze wie,jeder bekommt nur soviel auferlegt wie er ertragen kann,regen mich tierisch auf.
der mann meiner freundin möchte keinen pfarrer haben. er ist aus der kirche ausgetreten. Aber er sagt ,das er irgendwie glaubt,an die natur und das leben und an die gesetze der natur...nur das starke überlebt.
mein problem liegt wohl eher darin,das ich glauben und wie die kirche ihn vertritt und verbreitet in einem topf werfe und dadurch ablehne.
Foto von Aada Koskelainen

Aada...

Re: Religion im Alltag [Aada...]

Geschrieben am 30.1.2010, 17:34 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Kerstin am 30.01.2010 17:34:44

du hast nicht unrecht aada...
ich hatte neulich ein gespräch mit dem mann meiner freundin...
wir sprachen über den tod,über beerdigungen und wie sie sein soll.
ich für meinen teil kann nichts damit anfangen,wenn gesagt wird der liebe Gott hat sich erbarmt ,oder ähnliches. auch sätze wie,jeder bekommt nur soviel auferlegt wie er ertragen kann,regen mich tierisch auf.
der mann meiner freundin möchte keinen pfarrer haben. er ist aus der kirche ausgetreten. Aber er sagt ,das er irgendwie glaubt,an die natur und das leben und an die gesetze der natur...nur das starke überlebt.
mein problem liegt wohl eher darin,das ich glauben und wie die kirche ihn vertritt und verbreitet in einem topf werfe und dadurch ablehne.

ja, genau das ist es nämlich, was ich u.a. ebenfalls ablehne.

und ganz allgemein ausgedrückt bin ich der ansicht, dass religion sogar stark lebens- und geisteseinschränkend ist. ich akzeptiere es, wenn andere sich innerhalb ihrer spiritualität geborgen fühlen, allerdings werde ich dieses empfinden und denken wohl niemals nachempfinden können.

für mich ist spiritualität bzw. religiösität auch eine art selbstflucht. man lebt in einer lüge und das tut man gerne. daher wird es niemals mein weg und meine philosophie sein. zwar kann ich durchaus etwas mit versinnbildlichung anfangen, ich benutze diese aber nicht und erst recht münze ich sie nicht als etwaige realität um.

gestrichen

Re: Religion im Alltag []

Geschrieben am 31.1.2010, 21:01 Uhr Geändert am:31.1.2010, 21:01 Uhr
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Spielt een große Rolle
Bin als Christ erzogen meinen Eltern sind katholisch aber mein Großeltern aan Baptismus beigetreten
Als een Kind mussten ich sonntags in Kirche un Beichte auch viel Beten. Waren viele Rituale. Jetz lass ich het oft schluren
Foto von Vicky Schulze

Vicky...

Re: Religion im Alltag [Vicky...]

Geschrieben am 31.1.2010, 22:44 Uhr zitieren Regelverstoß melden

spielt für mich keine so große Rolle, denn meine Eltern sind nicht kirchlich und so, ich aber glaube persönlich an gott, und gehe hin und wieder schon gerne mal in die Kirche
Foto von Ralf Weinrich

Ralf...

Re: Religion im Alltag [Ralf...]

Geschrieben am 1.2.2010, 12:30 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Hans am 01.02.2010 12:30:45

ein gott oder wie du es auch immer nennen möchtest, wäre auch für alles schlimme und böse verantwortlich was es auf der welt gibt. dahinter können sich einfach zu viele schlechte menschen verstecken weil sie ihre taten im auftrag eins höheren wesens machen. wenn ich allso an ein solches wesen glauben würde müsste ich es bekämpfen, ein widerspruch in sich denke ich.

Das ist doch ein Trugschluss! Warum soll Gott für das böse verantwortlich sein? Gott gab uns einen freien Willen. Es ist uns überlassen, ob wir uns an seine Handlungsanweisungen halten oder nicht?
Er gab seinen Sohn um uns zu erlösen. Dieses Bild steht dafür, dass man auch manchmal schwere Prüfungen duchstehen muss. Wenn diese Prüfung darin endet, dass wir an Gott zweifeln, dann haben wir die Prüfung nicht bestanden.
Ob man eine Institution namens Kirche benötigt um "den Weg zu Gott zu finden" kann man bezweifeln. Ich persönlich brauche Sie nicht um ein "gottgefälliges" Leben zu führen.

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