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Thema "Veherrende Waldbrände in Russland, Überschwemmungen in Sachsen - schlägt die Natur zurück ?"

Erstellt am 9.8.2010, 14:31 Uhr von Sven Voigt Antworten
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Foto von Sven Voigt

Sven Voigt

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Sven Voigt]

Geschrieben am 9.8.2010, 14:31 Uhr Geändert am:9.8.2010, 15:34 Uhr
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In Russland toben durch Rekordhitze, die schlimmsten Waldbrände seit Jahren. Mittlerweile ist die brennende Fläche größer als Berlin, das Atomwaffen Forschungszentrum Sarow steht in Gefahr, sollten die Flammen es erreichen droht ein zweites Tschernobyl. Moskau ist von giftigen Qualm quasi überdeckt. Die Sterblichkeit in Moskau hat sich verdoppelt, und zwar auf 700 pro Tag, vorher waren es 350.

Überschemmungen in Sachsen und Pakistan sowie China. Regenfälle der vergangenen Tage haben besonders in Ostsachsen sowie in Teilen Brandenburgs zu Überschwemmungen geführt. Nachdem sich die Lage in Chemnitz und Umgebung allmählich wieder beruhigt, ist jetzt Brandenburg bedroht.

Gefundenes Fressen für alle Katastrophen - Propheten. Viele sagen schon seit Jahren, das die Natur immer extremer auf die Einflüsse des Menschen reagiert, handelt es sich um die Vorboten ? Katastrophen häufen sich, in den letzten Jahren sind mehr Naturkatastrophen zu verzeichnen gewesen, als üblich. Portugal hat seinen Bürgern sogar schon Prospekte über Versorgung in Krisenzeiten verteilt.

Wissen die Portugiesen etwa schon mehr ?

Was denkt ihr, ist das alles noch "normal" ?
Foto von John Boy

John Boy

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [John Boy]

Geschrieben am 9.8.2010, 14:35 Uhr zitieren Regelverstoß melden

2002 hatten wir eine Jahrhundertflut.
Danach wurden Reden geschwungen... Schaffung nötiger Polderflächen zur Flutung in Notzeiten wie diesen.
Passiert ist so gut wie nichts. Man hat hier und da ein paar Dämme erneuert bzw. erhöht aber das wars dann auch schon.
Die Politik sitzt so etwas aus und hofft insgeheim vielleicht darauf, das die maroden polnischen Dämme wieder nachgeben.
Eigentlich müssten doch hier Köpfe rollen oder was meinst du?
gestrichen

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... []

Geschrieben am 10.8.2010, 11:18 Uhr Geändert am:10.8.2010, 11:19 Uhr
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nach dem verheerenden erdbeben in haiti sind ja auch keine ausländischen Kameras auf die insel zurückgekehrt um weiter zu berichten - einfach nicht mehr interessant genug! und nach und nach haben sich in den letzten wochen auch viele hilfsorganisationen verabschiedet
...

wie könnte ich in all den katastrophen tatsächlich helfen? spenden? finde ich nicht wirklich hilfreich...vor allem wofür, wenn da doch niemand mehr vor ort zu sein scheint...
Foto von Jenny Koch

Jenny Koch

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Jenny Koch]

Geschrieben am 10.8.2010, 12:38 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Vielleicht helfen ja die Millardenspenden der zahlreichen Milliardäre in den USA, endlich solche Hilfsprojekte zu unterstützen.
Ich find jetzt nicht, dass die Katastrophen immer mehr zunehmen. Die Überschwemmungen in Sachsen waren ja einem gebrochenen Staudamm "zu verdanken". Da hat vielmehr die Baukonstruktion in Tschechien versagt. Bei den Waldbränden gestaltet es sich schon schwieriger. Aber wenn man mal zurückschaut, in den USA sind Waldbrände ja auch sehr häufig, die dann ein ähnliches Ausmaß wie in Russland annehmen. Sicherlich war es ein heißer und trockener Sommer, aber sicherlich haben die Russen auch selbst dazu beigetragen, dass der Brand so groß wird. Zigarettenkippen und leere Wodkaflaschen begünstigen das Entstehen des Feuers. Natürlich hoffe ich, dass sie es so schnell wie möglich in den Griff bekommen!
Foto von Andreas Berger

Andreas...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Andreas...]

Geschrieben am 11.8.2010, 12:20 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Jetzt haben die Waldbrände auch noch die verseuchten Gebiete um Tschernobyl erreicht! Kann das Konsequenzen für uns haben?
Foto von Sven Voigt

Sven Voigt

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Sven Voigt]

Geschrieben am 11.8.2010, 12:49 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Hab ich auch schon gehört, angeblich sollen wir, laut Expertenangaben, aber noch nichts zu befürchten haben. Ich hoffe die russischen Helfer kriegen das langsam in den Griff.
Foto von Sandra Kleine

Sandra...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Sandra...]

Geschrieben am 11.8.2010, 14:26 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Soweit hab ich es auch gehört. Hoffe allerdings dennoch, dass sie die Brände schnellstmöglich in den Griff bekommen. Ist ja kein Dauerzustand, schon allein auch wegen der Pflanzen- und Tierwelt. Ich weiß auch gar nicht, woran es scheitert, dass es nicht so schnell gelöscht werden kann. Sind es die fehlenden Mittel? Oder lässt der Brand sich generell zu schlecht eindämmen, so dass man auch mit den geeigneten Mittel nicht viel erreichen könnte?
gestrichen

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... []

Geschrieben am 12.8.2010, 9:21 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Sandra am 12.08.2010 09:21:47

Soweit hab ich es auch gehört. Hoffe allerdings dennoch, dass sie die Brände schnellstmöglich in den Griff bekommen. Ist ja kein Dauerzustand, schon allein auch wegen der Pflanzen- und Tierwelt. Ich weiß auch gar nicht, woran es scheitert, dass es nicht so schnell gelöscht werden kann. Sind es die fehlenden Mittel? Oder lässt der Brand sich generell zu schlecht eindämmen, so dass man auch mit den geeigneten Mittel nicht viel erreichen könnte?

in den Nachrichten habe ich vernommen, dass es daher so schwer ist die Waldbrände in den Griff zu bekommen, weil viele der Brände nicht nur im Wald, sondern auch im Boden wüten. Hier handelt es sich um Torfboden der größtenteils aus Moos besteht und daher einen sehr guten Brennstoff darstellt. Es gibt kaum eine Region in der Welt, in der es größere Torfflächen gibt als in Russland. Mehr als 10 Prozent der Fläche Westrusslands waren nämlich früher Sumpfland. Daher entstanden die heutigen Torfflächen, da die Sumpfgebiete trocken geleget wurden um sie als Ackerfläche etc. nutzen zu können.

Foto von Jenny Koch

Jenny Koch

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Jenny Koch]

Geschrieben am 12.8.2010, 14:34 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Wie sieht es denn mit den Wasserständen der Elbe aus? Haben diese sich denn beruhigt? Oder sollte man die Wasserstände dennoch im Auge behalten, gerade im Rückblick auf das Hochwasser 2002?
Foto von Klara Müller

Klara...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Klara...]

Geschrieben am 15.11.2010, 13:31 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Gerade mit Blick auf Haiti stellt sich mir die Frage, ob die Natur nicht bewusst eingreift, um die Menschen wachzurütteln. Erst starben bei dem Erdbeben auf Haiti 230.000 Menschen, nun, nachdem die Aufräumarbeiten begannen, tobt die Cholera und hat schon über 900 Menschen das Leben gekostet, knapp 15.000 sind infiziert. Kann man diese Katastrope überhaupt noch in den Griff bekommen...?!
gestrichen

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... []

Geschrieben am 15.11.2010, 14:26 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Hmm... ich glaube nicht dass die Natur BEWUSST eingreift, denn die meisten dieser Naturereignisse sind eigentlich Auswirkungen des menschlichen Eingreifens. So gesehen sind sie im Prinzip fast zwangsläufig.
Was das Hochwasser angeht weiß man dass die ganzen Flussauen nicht versiegelt werden dürften, doch nur an wenigen Stellen werden gerade bedrohte Gebiete renaturalisiert.
Ich versteh oft nicht dass man aus solchen Ereignissen nichts lernt
Foto von Aada Koskelainen

Aada...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Aada...]

Geschrieben am 16.11.2010, 8:59 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Zitat von: Klara am 16.11.2010 08:59:27

Gerade mit Blick auf Haiti stellt sich mir die Frage, ob die Natur nicht bewusst eingreift, um die Menschen wachzurütteln. Erst starben bei dem Erdbeben auf Haiti 230.000 Menschen, nun, nachdem die Aufräumarbeiten begannen, tobt die Cholera und hat schon über 900 Menschen das Leben gekostet, knapp 15.000 sind infiziert. Kann man diese Katastrope überhaupt noch in den Griff bekommen...?!

eine frage des standpunktes, würde ich sagen...

erdbeben gab es seit eh und je. darauf wird der mensch keinen wirklichen einfluss haben. solche sachen passieren eben und speziell auf haiti, in japan, indonesien etc. pp. gab es das schon immer und wird es das auch immer geben - mit oder ohne den menschen und dessen einwirkung.

die natur wird immer eingreifen, der mensch oder andere lebensformen sind ihr dabei völlig egal.


bei überschwämmungen, erosion und was man sich nicht alles sonst noch in diesem zusammenhang vorstellen kann und möchte, wird es sicherlich daran liegen, dass der mensch stets gewaltsam versucht, die natur nach seinen vorstellungen zu ver-formen. das hat natürlich langfristig schwere folgen und das ist ja kein geheimnis. die profitgier und das geld regieren nun einmal die welt.

um noch einmal auf haiti zurückzukommen und bezug auf die cholera zu nehmen:

es klingt hart, aber epidemien sind aus sicht der natur unbedingt notwendig, um irgendwie die anzahl einer bestimmten art oder mehreren arten zu dezimieren. 900 menschen sind eine vergleichsweise recht geringe anzahl zu dem, was sich wirklich auf diesem erdboden alleine von unserer art fortbewegt.

fazit: wir sind zu viele, wir verdrecken unseren eigenen bau und den bau anderer arten.

die natur ist im grunde nur stets bemüht ein notwenidges gleichgewicht zu schaffen. aber gegen uns ist sie NOCH nicht so ganz angekommen...ich denke aber, dass das in arbeit ist.

Foto von Klara Müller

Klara...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Klara...]

Geschrieben am 24.1.2011, 14:28 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit, aber nun ist der Mensch aus der Dominikanischen Republik an Cholera gestorben. Er war wohl vorher in Haiti gewesen und sei nun an der Seuche in seinem Heimatdorf gestorben. Doch ich denke nicht, dass er der einzige Dominikaner gewesen sein wird, der an der Cholera stirbt. Zwischen Haiti und der DomRep gibt es nur eine politische Grenze, hier trennt kein Wasser den einen Staat vom anderen. Demnach war es ja zu erwarten, dass die Cholera nicht nur in Haiti bleiben wird, egal wie stark man die Grenze zu sichern vermag. Schade nur, dass jetzt wohl weniger Touristen in die DomRep fliegen werden, auch wenn die Gefahr noch gering ist, sich dort mit Cholera zu infizieren.
Foto von Sven Kappmann

Sven...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Sven...]

Geschrieben am 12.5.2011, 9:58 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Dieses Mal hat es Spanien getroffen. Ein Erdbeben hat den Südosten der Halbinsel getroffen und mind. 8 Menschen das Leben gekostet. Ist schon erschreckend, wie nah solche Naturgewalten mittlerweile sind.
Foto von Susetti Susisett

Susetti...

Re: Veherrende Waldbrände in Russland,... [Susetti...]

Geschrieben am 25.5.2011, 11:18 Uhr zitieren Regelverstoß melden

Killer-Keime im Darm und Aschemonster legt Flughafen lahm! Fragt sich nur, was ich in diesen Tagen tragischer: nicht verreisen zu können oder nur noch Fleisch essen zu dürfen

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