Der Junge mit dem Apfel
30.10.2009, 14:10 Uhr | in Schreiben und Dichten | 2 Kommentare
Der Junge mit dem Apfel
Kevin war gerade mal 12 Jahre alt. Er wohnte in einem kleinen Ort Namens Hildesheim, in der Gartenstrasse 8. Er hatte noch zwei Geschwister, seine Schwester Natascha 14 und einen kleinen Bruder, der 6 war. Seine Eltern, Mutter Theresa mit 40 J. der Vater 42 J. Kevin ging in Hildesheim auf die Realschule, die ihm, schon sehr gut gefiel. Er belegte dort die siebte Klasse. Kevin war ein guter Schüler, sein Lieblingsfach, wie das bei Jungs oft so ist,“ Sport“, besser gesagt der Fußball. Darin war er absolute Spitze. Der Sportlehrer, Herr Jansen sagte oft zu ihm, dass er später bestimmt mal in einer Liga mitspielen würde. Kevin wurde dann noch mehr angespornt, als er es eh schon war. In den Pausen hing Kevin immer mit seinem besten Freund Benni Mayer herum, der mit ihm in einer Klasse war. Er vertraute ihm so ziemlich alles an, auch einige seiner Geheimnisse, weil er wusste dass sein Freund schweigen konnte, wie „ein Grab“. Aber eins verriet ihm Kevin nun doch nicht, er schwärmte für ein Mädchen aus der gegenüberliegenden Klasse. Sie hieß Julia und sah wirklich umwerfend aus, mit ihren flammendroten Haaren, dunkelgrüne Augen, strahlend weiße Zähne, schlanker Figur, super gekleidet.
Julia war ein Jahr älter als er, also 13. Ungefähr 1,65 groß, er war so ca.1,63 .nicht viel kleiner als sie. In der Pause sah Kevin Julia mit verstohlenen Blicken nach, aber sie schien ihn nicht zu beachten. Julia gehörte einer Clique an, die bei fast allen Mitschülern die Haare zu Berge stehen ließ, weil sich fast alle aus dieser Gruppe brutal und angeberisch verhielten. Sie bestand aus fünf Jungs und zwei Mädchen, Kevin kannte alle Namen.
Da war Andi Bruckner, genannt der“ lange Lulatsch“, erst 13 und schon 1,80 groß , Sven Klein „der Klops“ der immer am essen war, er stank nach Schweiß, auch sonst irgendwelchen undefinierbaren Gerüchen, er war richtig schmuddelig , mit sehr unfeinen Manieren, Robert Hubert „ der Stumme“, weil er nie ein Wort sagte, aber sein giftiger Blick verriet alles, Marcel Wagner „die Zahnspange“ wie der Name sagt, mit einer dicken Zahnspange, die ganz schwarz aussah, wohl deshalb, weil er vermutlich nie seine Zähne putzte. Dann gab es von den Jungs noch Bruno Haas, er war der Anführer der Clique, trug den Spitznamen „ Hammer“, wo der nämlich hinschlug, wuchs nach dem bekannten Sprichwort, kein Gras mehr. Wenn irgendwer nicht machte was er sagte, bekam derjenige kräftig Hiebe. Fast jeder machte einen großen Bogen um ihn. Die Mädchen, Jenny Braun „ das Biest“ der Name passte zu ihr, erstens war sie eine richtige Zicke, mit kurzen Stoppelhaaren, die rosa, blau gefärbt waren, das Gesicht war ganz vernarbt, ständig störte sie den Unterricht Und dann gab es da eben noch Julia die „Schöne“, wie zu Anfang schon beschrieben .Eigentlich wollte Kevin mit dieser Clique nichts zu tun haben, wenn da nicht Julia wäre, er verstand überhaupt nicht, das so ein nettes Mädchen, in dieser Gesellschaft weilte. Bestimmt war das“ Biest „ ihre Freundin, die Julia dazu überredet hatte.
Die Schulglocke bimmelte für die große Pause, Kevin und Benny rannten wie alle auf der Schule, die Treppen hinunter bis in den Pausenhof. Im Hof standen verteilt ein paar Bänke. Jeder drängelte, um sich einen Sitzplatz zu ergattern. Benny und Kevin hatten Glück. Gegenüber standen wieder die Typen der Clique rum. Benny, versuchte sich mit Kevin zu unterhalten, aber dieser hörte überhaupt nicht zu, er starrte ständig rüber zu Julia. Heute war es irgendwie anders als sonst, Julia schaute tatsächlich rüber zu ihm. Kevin wurde rot, er hörte Benny wie aus der Ferne. Hey, du hörst mir ja gar nicht zu. Kevin erschrak, was hattest Du gesagt? Das du nicht zuhörst. Sorry, ich hatte wirklich nichts gehört. Da rief ihm von der anderen Seite, Bruno Haas „der Hammer“ zu. Komm mal her, Kevin glotzte ihn regelrecht an. Wer ich? Ja wer denn sonst .
Benny meinte, geh lieber nicht. Doch Kevin setzte sich schon in Bewegung. Was gibt’s? fragte er mutig den „Hammer“. Ich habe schon ein paar Mal bemerkt dass du hier her stierst, willste etwa zu unserer Clique gehören? Kevin kam nun doch ins stottern, iiich? Er schaute sich in der Runde um, voll in Julias Gesicht, die lächelte ihn an. Da sagte er auch schon, ja. Kevin sah kurz zu Benny rüber, dieser stand mit offenem Mund da und sah ihn entsetzt an. Also meinte darauf der „Hammer“, wenn du zu uns gehören willst, dann musst du erst mal was absolvieren, eine Mutprobe bestehen. In der Runde gab es Gelächter. Was muss ich denn da machen, fragte Kevin. Die Clique steckte die Köpfe zusammen. Dann meinte der Anführer, also morgen nach deinem Fußballtraining, treffen wir uns vor der Schule, dann sagen wir dir was du machen sollst. Na gut ,dann bis morgen. Kevin, war noch ganz mulmig zumute, er ging zu seinem Freund Benny hinüber. Was ist denn bloß in dich gefahren, hast du etwa wirklich vor, zu dieser Bande zugehören? Kevin gestand seinem Freund, sein Geheimnis.
Die Pause war zu ende, beide gingen zurück in ihre Klasse. Endlich war Schulschluss, Kevin hatte fast die gleiche Wegstrecke wie Benny, sie liefen ein ganzes Stück gemeinsam auf dem Nachhauseweg. Sie unterhielten sich noch eine Weile, dann kam die Kreuzung, wo Benny nach rechts abbiegen musste. Also dann bis morgen sagte Benny. Kevin ging ziemlich nachdenklich nach Hause. Seine Mutter erwartete ihn schon mit dem Essen, aber er hatte irgendwie überhaupt keinen Hunger. Was hast du denn Kevin? Ach nichts besonderes antwortete er. Seine Gedanken drehten sich nur noch um den nächsten Tag, „die Mutprobe“. So ging schleppend der Tag zu Ende. Schlafen konnte er allerdings nicht, was ja verständlich war. Er träumte sogar von dieser Clique, die schlimmsten Alpträume. Als der Traum gerade am schlimmsten war, klingelte der Wecker und er fuhr entsetzt im Bett hoch. Er wollte gar nicht in die Schule, deshalb drehte er sich noch mal auf die andere Seite und zog die Decke über den Kopf.
Da kam seine Mutter ins Zimmer, willst Du heute nicht aufstehen? Was ist nur los mit Dir? Nichts, bin nur noch müde. Aber es nützte nichts, also stieg er auf ging ins Bad, machte sich fertig. In der Schule angekommen, sah er gleich den „Hammer“. Er wollte sich an ihm vorbeischleichen, das war unmöglich, denn er versperrte den Weg. Denk an unsere Verabredung sagte er sehr laut. Seine Anhänger grinsten ihn hämisch an. Ja, ja sagte Kevin und lief weiter Richtung Klassenzimmer. Der Unterricht verging wie im Flug, sogar die Sportstunde die draußen auf dem Sportplatz stattfand, weil es Sommer war . Kevin war so in Gedanken, das er mit Sportklamotten, Fußballschuhe und Käppi Richtung Straße lief, wo auch schon der „Hammer und die anderen der Clique warteten. Er ging zu ihnen hin. „Hammer“ sprach ihn an, Du kennst doch bestimmt den Obst und Gemüsehändler Oscar, in der Schwedenstraße? Kevin sagte klar, kenn ich den, was issen mit dem? Nun, meinte der „Hammer,“ der schreit ,als schrecklich mit uns herum, deshalb wollten wir ihm auch mal eins auswischen. Du sollst dort am Obststand etwas klauen, sagen wir mal einen Apfel“, einen schönen, roten Apfel. Den zeigst Du uns dann, danach darfst Du ihn aufessen. Kevin schluckte, aber ich hab noch nie was geklaut. „Hammer und die anderen sagten einschüchternd, willste nun zu unserer Bande gehören, oder nicht?
Da war auch wieder Julias Blick. Kevin sagte kleinlaut, schon, aber kann ich nicht etwas anderes machen? Nein, kam die Antwort, du machst was wir dir sagen, oder du bist draußen. Ok, wann soll ich es machen? Jetzt gleich murmelte „Hammer“. Aber meine Mutter wartet auf mich, ich mache es gleich nach dem Essen. Na gut, Ausnahmsweise. Wir erwarten dich heute Nachmittag um drei. Kevin machte sich auf den Heimweg. Unterwegs dachte er darüber nach, was er seiner Mutter erzählen würde. Am besten lasse ich mein Trainingszeug an und sage ihr, dass noch mal ein Nachspiel stattfindet. Schon war er auch Zuhause angekommen.
Kevins Mutter öffnete ihm auch schon die Tür. Er brachte seine Sachen ins Zimmer, kam dann zum essen. Du Mama, ich muss danach noch mal ins Training, wir haben ein wichtiges Spiel und Herr Jansen meint, das wir darauf gut vorbereitet sein müssen. Seine Mutter schöpfte keinen Verdacht, na dann beeil Dich mal mit dem essen. Kevin stocherte wieder in seiner Mahlzeit herum. Nach einer Weile brachte er seinen Teller weg, also ich geh dann mal sagte er zu seiner Mutter. Gut, bis später rief sie aus der Küche. Kevin schlenderte die Straße hinunter, im Normalfall dauerte es höchstens zehn Minuten bis zum Obst und Gemüseladen. Kevin bog rechts in die Straße ein, dann die Zweite Links, nach einer geschlagenen halben Stunde war er endlich angekommen, in der Schwedenstraße. Er beäugte die Lage, Herr Oscar bediente gerade eine Frau. Kevin schaute kurz zu dem Obststand, da standen einige Kisten mit verschiedenen Sorten Äpfel. Er ging näher ran, hinter einer Kiste gelber Äpfel, stand noch eine mit schönen dunkelroten. Kevin schaute sich in der Straße um, oje, da an der Ecke stand der „ Hammer“ mit seiner Bande und beobachtete ihn. Er warf noch einen Blick in den Laden, dann griff er blitzartig in die Kiste, in dem Moment schaute Herr Oscar gerade aus dem Fenster, Kevin sah kurz hoch, beide Blicke trafen sich . Kevin schnappte den Apfel, rannte so schnell er konnte, die Straße entlang. Er hörte von weitem Herrn Oscar schreien, stehen bleiben, Kevin flitzte weiter, bog in die nächste Straße ein. Mittlerweile entdeckte Herr Oscar, die Jungs die an der Ecke herumlungerten. „Hammer“ der dies schon vorher eingeplant hatte, trat vor und rief, wir haben alles gesehen, das war der Kevin Schindler und er wohnt in der Gartenstraße 8. So, so sagte Herr Oscar, dann werd ich mal bei den Eltern anrufen. Der „Hammer“ grinste. Insgeheim verachtete der Mann „Verräter“, aber stehlen konnte er genauso wenig ausstehen. Die Bande trottete davon, sie machten sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, am Sportplatz.
Als sie ankamen, stand Kevin schon dort, er zeigte seinen gestohlenen Apfel. „Hammer“ sagte, nun iss ihn auf. Kevin biss ein Stück davon ab. Alle standen um ihn rum und schauten ihm zu. Ok, sagte der Anführer Du bist aufgenommen, schlag ein. Bis morgen im Pausenhof, da kommst du zu uns, dann entfernten sie sich.
Kevin machte sich schweren Herzens auf den Heimweg, er lief mit gesenkten Blick, schlechtem Gewissen, immer wieder den Apfel anschauend ,den er sich nicht traute fertig zu essen, da ihm sonst jeder Bissen im Hals stecken bliebe, so steckte er den Apfel, zu Hause angekommen in seine Sporttasche. Seine Mutter erwartete ihn schon, mit finsterem Blick. Komm nur rein. Herr Oscar hat mich angerufen und mir alles erzählt, das du am Stand draußen einen Apfel gestohlen hättest, stimmt das? Kevin konnte nicht gut lügen, deshalb gab er es beschämt zu. Was hat dich bloß dazu veranlasst? Kevin konnte nicht mehr, also erzählte er ihr die Geschichte mit der Mutprobe, das mit Julia veschwieg er besser.
Die Mutter hörte sich die Story an sagte dann, ich habe mit Herrn Oscar gesprochen und ihn beschwichtigen können. Wir haben vereinbart, das du zur Strafe einen Monat lang im Laden helfen wirst, kleinere Dienste, wie Fegen, Regale einräumen u.s.w. Deshalb hat er von einer Anzeige abgesehen. Aber so etwas machst du nie wieder. Und du wirst dich bei Herrn Oscar entschuldigen. Kevin versprach es, irgendwie war er auch ein bisschen erleichtert, das es noch soweit gut ausging. Als es Zeit war zum schlafen gehen, lag er noch lange wach und dachte über diese Geschichte nach, da wusste er plötzlich was er tun würde. Am Morgen machte er sich wie immer für die Schule fertig und ging los. In der Schule angekommen, standen da auch schon die Typen, wo ihm das eingebrockt hatten. Er ging auf sie zu, warf ihnen mutig, den angekauten Apfel vor die Füße und sagte daraufhin. Den könnt ihr euch teilen, ich will auch nicht zu eurer Clique gehören.
Alle die im Hof standen, hatten es mitbekommen. Auch sein Freund Benny ,der schon da war. Der „ Hammer“ hob schon die Fäuste und schrie, jetzt kannste was erleben. Julia trat auf einmal vor und stellte sich vor Kevin, lass ihn in Ruhe, du hast Kevin auch bei Herrn Oscar verraten, ich find das voll fies von dir, deshalb will ich auch nicht mehr zu eurer Gruppe gehören. Sie sagte, komm Kevin wir gehen. Er lief rot an und konnte es gar nicht fassen was da geschah. Benny kam ihm entgegen, das war vielleicht irre cool, du hast es ihm aber gegeben. Alle auf dem Hof pfiffen. Die Bande schlich sich zähneknirschend davon. Benny, Julia und Kevin liefen gemeinsam in Richtung Klassenzimmer. Julia entschuldigte sich noch bei Kevin, das sie bei so einer Gemeinheit mitgemacht hätte. Kevin nahm die Entschuldigung mit einem lächeln an, Julia drückte ihm daraufhin einen Kuss auf die Wange und sagte bis später dann. Kevin wurde noch mehr rot und lächelte ganz verträumt vor sich hin. Als die Schule zu Ende war, ging er nicht wie üblich den Nachhauseweg, er wollte sich bei Herrn Oscar entschuldigen. Ein bisschen ängstlich stand er nun vor der Ladentür. Der Händler hatte ihn schon gesehen und öffnete die Tür. Na, hast du mir etwas was zu sagen? Kevin entschuldigte sich bei Herrn Oscar.“ Aber nur mit der Entschuldigung kommst du mir nicht davon.“ Ich weiß antwortete Kevin, meine Mutter hat mir gesagt dass ich hier helfen soll. Ich komme heute Mittag und erledige die Sachen die Sie mir auftragen. Na dann sagte Herr Oscar, bis heute Mittag. Der Händler sah dem Jungen noch nach und lächelte etwas versöhnlich. Kevin lief schnell heim, erzählte seiner Mutter dass er sich bei Herrn Oscar entschuldigt hätte. Kevin atmete auf, dass es doch noch ein gutes Ende gab und dachte dabei an Julia.
Autirin:
http://monikaschueler.spaces.live.com/
Wüstenschloß
26.10.2009, 19:10 Uhr | in Kunst und Fotografie | kein Kommentar
Traurigkeit
30.09.2009, 20:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | kein Kommentar
Traurigkeit
voll Kummer
und voll Schmerz
Ohn Lieb
die Menschen,Paare,Kinder
es zereißt das Herz
Wo ist die Schönheit
Liebe Freundschaft?
Wo ist das alles hin
nur Hektik
Feindschaft
keinen Frieden
die Frauen weinen;
ich wünscht
es würd sich jetzt
im Gutem hier vereinen
Monika Schüler
Warum ich schreiben lernen will
27.09.2009, 00:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | 1 Kommentar
Warum ich schreiben lernen will
geschrieben am 13.09.08
&n bsp; &nbs p; &n bsp; Warum ich schreiben lernen will
Jetzt könnte ich wie jeder sagen, weil es schon immer mein Traum ist. Aber das wäre zu einfach und allgemein. Aber es ist schon so. Es wurde irgendwann zu meinem Traum, mit der Zeit. Es fing eigentlich schon damit an, als ich fünf Jahre jung war und bereits in der Zeitung lesen konnte, wie mir meine Mutter erzählte.
Als ich dann zur Schule ging, wurden die Fächer Deutsch, Schreiben und Lesen zu meinen Lieblingsfächern. Oder aber die Laienspielgruppe, die ich belegte. Hier haben wir Aufführungen verschiedener Autoren dargestellt. Damals staunte ich schon über die
Vielfalt und den Einfallsreichtum der Schreiberlinge.
Im Teenyalter verschlang ich dann die Comics, mit Helden wie Superman Spiderman
und vielen anderen Helden, etwa Micky Mouse oder Donald Duck. Später las ich dann die anspruchsvolleren Bücher, oder besser gesagt, ich las in zwei Tagen eintausend Seiten eines Romans wie. Z. B. „Vom Winde verweht“. Die Handlung, das Land, die Menschen und Personen, wie Scarlett oder Red Buttler begeisterten mich sehr.
Die Faszination, die schon immer von Büchern ausging und mich bewegte, gab mir den Anstoß, mich in Gedichten zu probieren, nämlich in der Lyrik, ich liebe die Poesie.
Mutig habe ich mich auf die Suche nach Wettbewerben gemacht, die ich dann auch gefunden habe. Das war der erste Versuch, mich der Kunst des Schreibens zu widmen.
Mit Erfolg, nun wird schon mein drittes Gedicht „Traum“ publiziert. Genauso habe ich schon so viele Sachbücher gelesen, von deren Stil und Inhalt ich sehr begeistert war, die mir auch viele Hilfreiche Wege vermittelten und ich mir daraufhin wünschte meine eigenen Erfahrungen und Erfolge, weiterzugeben. Auch würde ich gerne meine Lebensgeschichte (Autobiographie) niederschreiben. Das war schon ein sehr lang gehegter Wunsch von mir.
Wenn ich so recht überlege, gibt es eigentlich kaum einen Bereich in der Literatur, der mir nicht zusagt. Besonders gefällt mir das Gebiet des Horror ' s und der Fantasie.
Ich bin ein großer Fan davon und lese mit Bewunderung die Bücher von
Stephen King, dessen Stil und Einfallsreichtum, phänomenal sind.Unter anderem fasziniert mich auch Patrick Süskind, besonders sein Bestseller, das Parfum dass wohl viele Menschen verzückt, in staunen versetzt. Mein größter Wunsch wäre es, solche Bücher schreiben zu können, nur mit anderen Inhalten natürlich. Das würde eine absolute
Herausforderung für mich bedeuten.
An Fantasie, Ideen und Einfällen mangelt es mir nicht.
Aber die Frage „Wie bekomme ich meine Einfälle und Ideen auf dieses weiße Blatt?“
Auch hätte ich große Lust, die ganzen Gefühle, und davon gibt es ja eine ganze Menge, zu Papier zu bringen.
In der Lyrik zum Beispiel kann man so ziemlich alle Gefühle einfangen, die es gibt.
Aber es ist doch ganz etwas anderes, ein dickes Buch zu schreiben.
Als ich anfing, Gedichte zu schreiben, merkte ich, wie viel Spaß mir das Schreiben doch macht, auch der Preis, die Auszeichnung, die ich dafür erhalten habe, gibt mir sehr viel an Lebensqualität. Etwas Sinnvolles zu machen, was mir Freude bereitet, spannend, interessant und abenteuerlich ist, etwas, dass mein Leben bereichert.
Ich möchte die Menschen genauso begeistern, verzaubern und in den Bann ziehen können durch ein Buch, das ich einmal schreiben werde, was wie ich hoffe, dass dies in Erfüllung gehen wird. Ich weiß aber auch, das sehr vielmehr Wissen dazu gehört ein Buch zu schreiben. Das merke ich schon an dieser Aufgabe, mir fehlt noch einiges an Grundwissen. Es wird mich noch bestimmt eine Menge Arbeit und Schweiß kosten, bis ich etwas Gescheites zu Papier bringe.
Aber das nehme ich gerne in Kauf, um meinen Traum zu erfüllen. Vor allem ist es mein Ziel, gute und anspruchsvolle Bücher zu schreiben.
Beim schreiben kann ich Raum und Zeit vergessen, dem grauen Alltag entfliehen, den Kopf frei bekommen.
Und ich habe lange Zeit über einen Beruf nachgedacht, den ich gerne mache, der mir so richtig gut gefällt und mit dem man viel Geld verdienen kann, der mich berühmt macht. Was bei einem guten Schriftsteller ja durchaus sein kann, wenn meine Bücher bei den Menschen Gefallen finden.
Das will ich nicht außer Acht lassen, denn wer möchte das nicht. Um das Handwerk des Schriftstellers richtig zu erlernen, habe ich mich entschlossen ein Fernstudium zu beginnen, um dadurch mein Ziel zu erreichen. Das ich alles erlerne, was man benötigt um
Ein gutes Buch zu schreiben. Meine Hoffnung ist es, dass mein geschriebenes Werk die Menschen genauso begeistert, mitreißt, und vor allem erreicht, wie es schon vielen Autoren gelungen ist, Menschen in ihr Buch zu locken, zum Träumen, zu bringen. Bestärkt wurde der Wunsch noch erheblich als ich jetzt zum ersten Mal auf einer Buchmesse in Frankfurt war, das Reich der Bücher, die Atmosphäre, der Flair, ich fühlte mich gleich sehr heimisch, es bestätigte mir, dass mein Entschluss richtig ist den Beruf als Schriftstellerin zu wählen.
Dieses Schreiben ist also der Anfang meines Einstiegs, meine erste Hausaufgabe mit bestimmt noch vielen Fehlern, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Deshalb will ich ja schreiben lernen.
Wie ein altes Sprichwort besagt, „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“
Und mit guten Mut sowie positivem Denken, und üben, wird es mir gelingen eine gute
Schriftstellerin zu werden.
Nun fällt mir momentan nichts mehr dazu ein, aber ich denke die Gründe reichen aus. Die wichtigsten Punkte habe ich erörtert, warum ich das Schreiben lernen will.
Eins kann ich noch dazu sagen: Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, diese Aufgabe zu erfüllen und warte nun gespannt auf die Meinung / Beurteilung des Lektors.
Katzenliebe
26.09.2009, 03:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | kein Kommentar
Katzenliebe
Ich schaute sie zu gerne an, wie sie zusammengerollt den
Kopf im Fell vergraben auf dem Sofa lag. Ein
aufgewecktes schwarzes „ Etwas“, mit weißem Flaum auf
der Brust, glänzendem Fell, klugen grünen Augen, je nach
Emotionen wechselnd, mal kugelrund, mal freche Schlitze.
Das Herzstück der Familie, der kuschelige Tröster, der
einem oft zum Lachen brachte, auch wenn man noch so traurig
war.
Ich erinnere mich noch genau, als wir sie im Tierheim
aussuchten, ein winzig kleiner, schwarzer Knäuel eine
Woche alt, noch viel zu klein um sie mit Nachhause zu
nehmen. Nach Aussage der Frau im Tierheim wurde sie in
einer Mülltonne gefunden.“ Wie grausam“, dachte ich.
Fünf Wochen mussten wir noch warten, bis wir das
Kätzchen mitnehmen durften. Aber es gab noch vieles
zu erledigen, einige Anschaffungen waren nötig, ein
Transportkorb musste her, ein Katzenklo, ein
Kletterbaum, sowie ein Katzennapf, auch Katzenfutter
durfte nicht fehlen. Die Wochen zogen sich wie
Kaugummi und wir konnten es kaum erwarten, bis wir
sie zu uns holen konnten.
Aber dann war es endlich soweit.Wir fuhren ins Tierheim
packten das Kätzchen in den Transportkorb und ab
ging`s ins neue Zuhause.
Während der Autofahrt schaute ich ab und zu auf den
Rücksitz, das kleine Wesen, bibberte und hechelte vor
lauter Angst, es schien wohl an der Autofahrt zu liegen.
Beruhigen ließ sie sich auch nicht, aber nach einer
halben Stunde waren wir dann endlich daheim.
Wir stellten den Transportkorb im Wohnzimmer ab,
machten die Klappe auf und ließen sie erst einmal eine
Weile in Ruhe. Neugierig beobachteten wir den Korb.
Nach wenigen Minuten stellte sie sich auf ihre kurzen
Hinterpfoten und versuchte mit Eifer über den Rand des
Korbes zu krabbeln, es war zu amüsant ihr dabei
zuzuschauen, wir mussten alle lachen. Ich machte der Qual
ein Ende nahm „die Kämpferin“ hoch, sie krallte sich an mir
fest.
Dieser Tag war der Beginn von etwas Neuem in unserem Leben.
Jetzt brauchten wir nur noch einen Namen für unseren
Schützling. Ich hatte da schon eine Idee, sie sah aus wie eine
freche kleine Hexe,deshalb gab ich ihr den Namen Roxanne.
Alle waren einverstanden.
Ich als Katzenmami hatte mächtig viel zu tun.
Roxanne war ein kleiner Wildfang wie sich herausstellte,
sie wuselte auf vier Pfoten von Stufe zu Stufe, blitzschnell die
steile Treppe empor.
Oben angekommen hüpfte sie zuerst einmal auf die dort
stehende Truhe, grub in den Blumentöpfen herum und warf
die Erde heraus.“Jesus Maria“ schrie ich und schnappte
sie mir. Aber sie sah mich ganz unschuldig an und
irgendwie konnte ich ihr nicht böse sein. Den ganzen
Tag hielt sie mich auf Trab, mal krabbelte sie unter die
Couch, dann unter den Schuhschrank, selbst in die
Schuhe schlüpfte sie hinein. Hin und wieder musste sie
sich stärken und tapste zum Napf.
Tollpatschig wackelte sie in Richtung Katzenklo,erstaunlicherweise
scharrte sie alles schön zu. Nach so
viel Action machte sie endlich ihr Mittagsschläfchen
und ich hatte auch mal Pause. So lief es jeden Tag,
immer führte diese Katze etwas im Schilde und sie zu
erziehen war gar nicht so leicht. Sie nahm mich ganz in
Beschlag, wenn sie nicht herumtollte hüpfte sie während
ich am Wohnzimmertisch saß auf meinen Schoß rollte
sich gemütlich ein, schnurrte und schlief.
Wenn es an der Tür klingelte war sie hellwach.
So vergingen die Tage, Roxanne wuchs schnell heran.
Mit acht Monaten durfte sie ihren ersten Freigang machen.
Ich rannte alle zehn Minuten in den Hof, um zu schauen,
wo sie gerade steckte. Wenn sie nicht zu sehen war pfiff ich
ihr und wie auf Kommando stand sie vor mir. Nach einer
Weile gewöhnte ich mich an ihre Freigänge. Ich hatte schon
oft von Katzenliebhabern gehört, von den Ängsten die sie
ausstanden, wenn das Tier mal einen Tag nicht Nachhause
kam, oder wie viel Trost so ein Tier den Menschen spendete,
wie gut es der Psyche täte. Jetzt spürte ich am eigenen Leib,
es stimmte.
Wenn ich mal so richtig mies drauf war, merkte es dieses
Tier, sie umschmeichelte meine Füße, oder leckte mir
die Hand, legte sich zu mir, ich konnte sogar mit ihr reden
und wenn ich sie streichelte, ging es mir schon viel besser.
Ja, ohne Zweifel, es war gut diese Katze zu haben.
Roxanne war ständig im Jagdfieber, jeden Tag brachte sie
mindestens zwei Mäuse, die sie mir vor die Tür legte, sogar
eine Fledermaus war dabei. Man musste höllisch aufpassen,
dass sie ihre Beute nicht ins Haus trug. Doch leider war ich
nicht immer so schnell und es gelang ihr doch einige Male.
Ich schrie auf, holte hurtig Besen und Schaufel, brachte die
tote Maus an die Mülltonne. Irgendwie kam es mir so vor,
als wolle sie fragen:“ Was soll das?“
Eines Tages stand sie verletzt vor der Haustür, anscheinend
war sie mit einer anderen Katze ins Gehege geraten, oder sie wurde
gebissen. Es dauerte ganz schön lange, bis die Wunde verheilt war.
Ich verwöhnte sie, wo ich nur konnte. Roxanne war ziemlich zäh,
musste ich feststellen, denn sie ließ sich trotz ihrer Verletzung
nicht aufhalten nach draußen zu gehen.
Ich war immer froh, wenn sie dann wieder da war.
Jetzt sind schon viele Jahre vergangen. Roxanne ist eine sehr
schöne Katze, gut gewachsen, ihr Fell glänzt noch immer.
In der Sonne wechselt die Farbe von schwarz ins Rotbraune.
Ihr Gesicht ist schmal, ich denke immer sie sieht diesen
Ägyptischen Katzen ähnlich, die dort auf steinernen Podesten
trohnen. Sie ist sehr intelligent.
Keine Tür ist vor ihr sicher, ein Sprung auf die Klinke und
„schwupp“ war sie auf.
Jeder Besucher mochte sie gerne mitnehmen, es war seltsam
wie menschlich sie einem manchmal vorkam. Ich hatte die Katzen
von einigen Bekannten in Erinnerung, aber keine kam mir so
aufmerksam, anhänglich und klug vor.
Wir bereuten es keinen einzigen Tag sie zu uns geholt zu haben.
Ich beobachtete sie genau und man sah schon an ihren Augen
was ihr gerade in den Sinn kam.
Selbst das Wetter könnte man aus ihrem Verhalten bestimmen.
Wenn es umschlug war sie richtig aufgedreht, sobald es kälter
wurde, schlief sie den ganzen Tag.
Tausend Dinge fielen mir ein, wenn ich mich an die Jahre zurück
erinnerte. Manche Episoden, vergisst man nie.
Ich musste lachen, es war zu witzig wenn ich daran dachte...,
Roxanne war erst ein paar Tage bei uns, die Verehrer standen
Schlange vor unserer Haustür.Große, stattliche, Kater, saßen
auf der Fensterbank vor unserem Wohnzimmer und verharrten
dort einige Stunden. Ein Bild für Götter.
Kein Wunder, Roxanne war damals schon eine Schönheit.
Abends, wenn wir es uns auf der Couch bequem machten, flitzte
Roxanne zu uns in die Mitte, legte sich ganz dicht neben meinen
Kopf aufs Kissen- schaute eine Weile neugierig auf den Film der
gerade lief, aber nach einer Weile,schlummerte sie friedlich ein
und fing an zu schnarchen.
Mit der Zeit bekam Roxanne den Kosenamen Rosa. Ich wusste
nicht weshalb, aber es passte irgendwie zu ihr.Wenn ich auf der
Strasse nach ihr rief, schmunzelten die Leute, sie fanden es
bestimmt sehr lustig, das eine schwarze Katze Rosa hieß.
Es gab auch einige Kummervolle Tage, als ich auf sie wartete und
sie einfach nicht kam.
Ich rannte alle viertel Stunde vor die Haustür, pfiff nach ihr,
aber sie war nirgends zu sehen. Dabei hatte Rosa ihre Zeiten,
ich wusste wann sie Hunger hatte und es war seltsam, das
sie morgens einfach weg blieb. Ich fühlte mich in dieser
Situation sehr hilflos.
„Was konnte ich tun? “Nichts“, fiel mir in dem Moment ein.
Ich musste warten.
Stunden später hielt ich es nicht mehr aus, diese Warterei...
ging mir ganz schön auf den Nerv.
Ich zog meine Jacke an, machte mich auf die Suche nach ihr,
schaute in jeder Straße, fand sie nicht. Ich pfiff laut, da Roxanne
immer auf mein pfeifen hörte.
Mit einem Mal, vernahm ich von irgendwo her, ein jämmerliches
maunzen. Ich horchte aus welcher Richtung es kam, dann war
es klar, es musste aus dem Hof unseres Nachbarn kommen.
Ich klingelte und erzählte ihm von unserer Katze, er sah nach
und fand sie in der Scheune. Als die Tür offen war sprang Rosa
schnell heraus, sie hatte mächtig Hunger, schaute mich dankbar an,
das ich sie aus dieser Situation gerettet hatte.
Diese Episode passierte noch einige Male. Ich dachte sie hätte
daraus gelernt: Aber, nein sie ging noch mindestens fünf mal in
diese Scheune.
Ich war immer wieder erstaunt, was man mit dieser Katze erlebte.
Alle Katzen sind normal Wasserscheu anders unsere, im
trömenden Regen springt sie herum ohne Scheu, es schien ihr
sogar großen Spaß zu machen.
Der Winter gefiel ihr sehr, wenn der Schnee knöchelhoch lag,
sprang sie mit Vergnügen hinein welkerte und rollte sich vor
Freude darin.
Auch war sie absolut neugierig, ich glaube Katzen sind die
neugierigsten Wesen, die es gab, alles und überall musste
Sie etwas beäugen und beschnuppern.
Egal ob es die Weihnachtskugeln waren, die öfters mal zu Bruch
gingen, oder sogar einmal einen Igel.
Von dem sie aber gleich wieder abließ, was ich sehr gut
verstehen konnte.
Ich hatte einmal ein Buch gelesen, der Titel hieß,“ Mach es
wie die Katzen.“ Damals verstand ich das nicht so Recht.
Aber mittlerweile, kann ich dem voll zustimmen.
Eine Katze verstand es viel besser, mit den Dingen
umzugehen als wir Menschen. Sie schaffte es, sich in Null
Komma nichts sich vollkommen zu entspannen.
Im Tiefschlaf hörte man sie kaum Atmen. Dann dachte ich,
wenn ich nur auch einmal so einen tiefen Schlaf hätte.
An Bewegung, fehlte es ihr auch nicht. Dazu kam, das sie von
allen Seiten verwöhnt wurde.
Aber Rosa hatte auch ihre Eigenarten. Wenn sie nichts hören
wollte, schaute sie einem mit keinem Auge an.
Das diente wohl als Abgrenzung. Ich gab es dann auf, sie
weiter zu bedrängen.
Irgendetwas riss mich aus meinen Gedanken, es war Roxanne,
die in der Zwischenzeit aufgestanden war und mich anstupste,
so als hätte sie meine Gedanken erraten.
Ich streichelte sie,sah auf die Uhr,es war schon später Nachmittag.
Ich erhob mich, Roxanne folgte mir, sie hatte bestimmt Hunger.
Wie immer, wenn ich die Stufen unserer Steilen Treppe hinunter
ging,schmiss sie sich Stufe für Stufe auf meine Füße und schmuste.
Ich konnte kaum die Treppe hinunterlaufen.
Unten angekommen, flutschte sie in die Küche, setzte sich
wartend vor ihren Futternapf. Kaum sah sie das Futter, stellte sie
sich am Küchenschrank hoch bis, ich das Futter in ihrem Napf
hatte, maunzte und verschlang gierig ihr Futter, leckte den Napf
blitzblank leer.Danach wollte sie dann raus,frische Luft schnappen.
Ich dachte gerne an diesen besonderen Tag an dem wir diese
Entscheidung trafen.Und wir alle hofften nur, dass uns unser
Liebling noch sehr viele Jahre erhalten bliebe, und ich noch viele
Dinge über diese einzigartige Katze berichten könne.
Anthologie
Publiziert 2007
Autorin
Monika Schüler
Frankfurter Literaturverlag
DAS BESONDERE EREIGNIS
HERAUSGEGEBEN ZUM ZWANZIGJÄHRIGEN
VERLAGSJUBILÄUM 2007
von Imke Hirschmann
Jeder hat wohl in seinem Leben schon Situationen
erlebt, die in seinem Gedächtnis haften geblieben
sind - besondere Ereignisse. Das müssen nicht
lebensverändernde Erlebnisse sein, auch im Alltag
zeigt sich das besondere und Einzigartige.
Die in dieser Anthologie versammelten Beiträge
spiegeln fast die ganze Bandbreite menschlichen
Lebens: manchmal heiter, manchmal traurig, absurd
und auch mitreißend. Die unvergessen gebliebene
Kindheitserinnerung findet hier ebenso ihren Platz wie
der Versuch, ein Gedicht zu schreiben oder die
persönliche Anwesenheit bei einem historisch
wichtigen Ereignis.
Sehnsucht
14.09.2008, 19:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | 3 Kommentare
Sehnsucht &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Sehnsucht
&n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p;
&n bsp; &nbs p; &n bsp;
Sehnsucht &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; Sehnsucht,
Oh, welch &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; oh Sehnsucht
Sehnsucht &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; nach der Liebe,
Nach der Liebe &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; einzig Wort,
Hab sie &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp;nach Sonne,
so manches Mal &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Meer und Wind.
gespürt. &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; du fliegst mit
Drum hab ich &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; meinen Träumen
Sehnsucht &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; dahin an jenen Ort,
nach der Liebe; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; wo dieses sich vereint.
weil ohne sie &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Du schmeichelst
man fast erfriert. &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Meiner Seele,
Wo bist Du nur &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Körper und auch Geist,
zu finden &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; ich könnte tanzen, singen
damit ich &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; und noch mehr.
Dich &n bsp; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Komm Sehnsucht,
wieder spür &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; weiche,
und nie mehr &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; und erfülle
im „Innern“ &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; Dich;
fast erfrier.
Autorin: Monika Schüler &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Autorin: Monika Schüler
Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte &n bsp; &nbs p; Frankfurter Bibliothek
Ausgewählte Werke IX &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; Jahrbuch für das neue Gedicht 2007
Die Nacht
Graue Schleier; &n bsp; &nbs p; &n bsp;
In Milch gegossen &n bsp; &nbs p; &n bsp;
der Weg in Schnee
getaucht;
&n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp;
begleitet von der Stille
Dunkelheit;
Der Schrei, der Eule
die nach Weisheit schreit;
das Dunkel, das die Nacht
bezeugt;
„Gedanken“, das Gespür;
nach Ewigkeit,
Geräusche flirren
Durch die Nacht
vom Mond erleuchtet,
ist die Kraft;
Liebe
14.09.2008, 18:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | kein Kommentar
Liebe &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p;
Oh Liebe
welch Gefühle &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp;
gibst du mir; &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp;
mal zart &n bsp; &nbs p; &n bsp; &nbs p; &n bsp;
mal bunt
ich seh des
Schmetterlinges
Flügel;
trägst mich
zu Regenbogen Farben
durchziehest mich
von Kopf bis Fuß;
dann wieder
stürmisch
wie des
Wellenschlages
zu brausen
an der Klippe Fels;
so stürmisch
wie der Wind.
selbst Schmerz
kennst du;
dann
wenn du mich
verlässt.
Feenstaub
&n bsp; Ach wär ich eine Fee,
würd Feenstaub
verstreuen;
&n bsp; würd alles was nicht stimmt
verwandeln;
das man
sich
könnt
erfreuen,
ein ganzes Lebenlang;
&n bsp; &nbs p;
&n bsp; &nbs p;
Junge Liebe
14.09.2008, 18:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | kein Kommentar
Junge Liebe
Hast mich mit deinen
Augen verschlungen.
Hast mir die schönsten
Worte der Liebe
gesungen.
Hast mich mit blauen
Augen angeblitzt.
Ha`m uns an jedem
Orte geküsst.
Hast mir die schönsten
Blumen gepflückt.
Ich war außer mir vor
Glück.
Hab jede Sekunde an dich
gedacht,
Ich tänzelte vor Freude
Durch den Tag.
IN MANCHER NACHT
14.09.2008, 18:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | 1 Kommentar
In mancher Nacht
In mancher Nacht such
ich nach dir -
In mancher Nacht vermiss
ich dich sehr -
In mancher Nacht beim
Mystischen-Schein,
holt mich der Mond
zu einem Stelldichein.
In mancher Nacht ruft er
mit süßestem Mund,- seine
Gehilfen die Sterne, zur
späten Stund.
Er stimmt seine Geige-
ganz sacht, entlockt ihr
die lieblichsten Töne,-
Die Melodie der Nacht
Noch Trunken, am Morgen
erwacht, hör ich noch immer
Die Melodie der Nacht.
DIE NACHT
13.09.2008, 17:09 Uhr | in Schreiben und Dichten | 1 Kommentar
Die Nacht
Des Nebels
graue Schleier;
in Milch gegossen
der Weg in Schnee
getaucht;
begleitet von der Stille
Dunkelheit;
der Schrei, der Eule
die nach Weisheit schreit;
das Dunkel, das die Nacht
bezeugt;
"Gedanken", das Gespür;
nach Ewigkeit,
Geräusche flirren
durch die Nacht
vom Mond erleuchtet,
ist die Kraft;
"die Augen schauen"
Sehnsuchtsvoll;
"es ahnt der Morgen."
Autorin: Monika Schüler
FRANKFURTER BIBLIOTHEK
Jahrbuch für das Neue Gedicht
Gedicht und Gesellschaft 2008
TRAUM
Mein süßer Traum;
Du tust so wohl,
Ich möcht Dich immer träumen.
Du bist so warm, wie Frühjahrswärme.
Wie bunte Blumen.
Wie Schmetterlinge,so farbenfroh.
So prächtig wie Seidengewänder,
so zart wie Samt und Seide.
Oh, Du hast so viele Seiten;
man kann es nicht beschreiben.
Doch fühlen; kann man es; mit allen
Sinnen.
Autorin: Monika Schüler
Fankfurter Bibliothek
DIE BESTEN
2007
Eine Seite gewidmet : Von 10 000
Die Besten: 307 Leute gewählt...

















