Winterlich der Landschaft Kleid,
es bricht an die Julfestzeit.
Die längste Nacht ist jetzt vorbei,
neues Licht bricht nun sich frei.

Zeit den Weltenbaum zu schmücken,
funkelnd Lichter uns entzücken.
Ganz nach Brauch aus alter Zeit,
seid zum Feiern nun bereit.
Auch Geschenke, Festtagsbraten,
Faulenzen und Rätselraten,
gehören wie Gebäck dazu,
in rauher Nächte Winterruh´.
Schon die Ahnen taten´s so,
Lichtgott Balder stimmte froh.
Fest des Lichtes auch genannt,
Tage länger, Nacht gebannt.

Geboren ward allein das Licht,
nicht in Bethlehem ein Wicht,
der verdreht des Julfests Sinn,
weg zu seinem Christgott hin.
Drum auch heut´ in uns´ren Tagen,
sollen Heiden es wohl wagen,
begeht das Julfest und seid froh,
vergessen wird der Krippe Stroh.

http://www.youtube.com/watch?v=HHyV1LTkbFM


