nur für heute

16.02.2011, 12:02 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

16. Februar Vertrauen spüren »Wenn wir uns weigern, die Wirklichkeit des Heute anzunehmen, verleugnen wir das Vertrauen in unsere Höhere Macht. Das kann uns nur noch mehr Leiden bringen.« Faltblatt Nr. 8, »Nur für heute« _________________________________________ __________________ Einige Tage sind nicht gerade so, wie wir sie gerne haben wollen. Unsere Probleme mögen so einfacher Art sein wie ein gerissener Schnürsenkel oder im Supermarkt Schlange stehen zu müssen. Oder wir machen Erfahrungen mit etwas viel Schwerwiegenderem: dem Verlust einer Arbeitsstelle, einer Wohnung oder eines geliebten Menschen. Um was es sich auch handeln mag: wir versuchen bei solchen Schwierigkeiten oft, unsere Gefühle zu vermeiden, statt einfach anzuerkennen, dass diese Gefühle schmerzhaft sind. Niemand verspricht uns, dass alles nach unserem Willen geht, wenn wir aufhören zu nehmen. Wir können sogar sicher sein, dass das Leben weitergehen wird – ob wir nehmen oder nicht. Wir werden mit guten und mit schlechten Tagen zu tun haben, mit angenehmen und mit schmerzhaften Gefühlen. Wir müssen jedoch nicht länger vor ihnen davonlaufen. Wir können Schmerzen empfinden, Trauer, Traurigkeit, Ärger, Frustration – alle möglichen Gefühle, die wir einst mit Drogen vermieden haben. Wir stellen fest, dass wir alle diese Gefühle clean durchleben können. Wir werden nicht sterben und die Welt wird nicht untergehen, nur weil wir unangenehme Gefühle haben. Wir lernen, darauf zu vertrauen, dass wir überleben können, egal was der Tag uns bringt. _________________________________________ __________________ Nur für heute: Ich werde mein Vertrauen in Gott zeigen, indem ich diesen Tag genauso erlebe, wie er ist.

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joa

04.02.2011, 21:02 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

An dem Tag, an dem Du die volle Verantwortung für Dich selbst übernimmnst, an dem Tag, an dem Du aufhörst, Entschuldigungen zu suchen – an diesem Tag beginnt Dein Leben.“ Und der Tag ist jetzt,hier und heute!!!!

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nur für heute

22.12.2010, 15:12 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Die Goldschachtel Ein Mann hatte ein fünf Jahre altes Mädchen. Zum Spielen hatte es sich eine kostbare Rolle Goldpapier genommen. Das Geld war knapp in der Familie. So ärgerte sich der Vater, als er feststellte, dass seine Tochter das Goldpapier benutzte, um einen Karton damit einzuwickeln. Obwohl er mit ihr geschimpft hatte, überreichte das Mädchen ihrem Vater das Päckchen am Weihnachtsabend. Sie sagte: „Das ist für dich, Papa.“ Der Vater war beschämt. Doch er ärgerte sich erneut, als er entdeckte, dass die Schachtel leer war. „Weißt du nicht, meine Tochter, wenn du jemandem ein Geschenk überreichst, sollte auch etwas in dem Päckchen drin liegen.“ Das Mädchen schaute ihn mit großen Augen an. Langsam füllten sie sich mit Tränen. Sie antwortete: „Oh Papa, die Schachtel ist nicht leer. Ich habe viele Küsse in sie hineingepustet, bis sie voll war“. Der Vater war zutiefst getroffen. Er kniete sich hin, legte die Arme um sein kleines Mädchen und bat es, ihm seinen Ärger zu verzeihen. Kurze Zeit später starb das Mädchen bei einem Unfall. Noch heute erzählt man sich, dass ihr Vater bis zu seinem Tod die Schachtel neben seinem Bett aufbewahrte. Und immer, wenn er in schwierigen Situationen war, entmutigt oder traurig, öffnete er das Päckchen. Er entnahm ihm einen Kuss und erinnerte sich an die Liebe, die sein Töchterchen „hineingepustet“ hatte. Frohe Weihnachten und gute 24 Stunden

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nur für heute

11.12.2010, 16:12 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Elend ist unsere Wahl 11. Dezember »Niemand zwingt uns, unser Elend aufzugeben.« Basic Text, S. 37 ______________________________________________ _____________ Es ist schon merkwürdig, sich daran zu erinnern, wie wir uns früher gegen Kapitulation und Genesung gesträubt haben. Anscheinend meinten wir, dass wir ein wunderbares, erfülltes Leben als aktive Süchtige gehabt hätten und dass unsere Drogen aufzugeben schlimmer wäre als lebenslängliche Zwangsarbeit. In Wirklichkeit stimmte das Gegenteil: Unser Leben war jämmerlich, aber wir hatten Angst, dieses vertraute Elend gegen die Ungewissheiten der Genesung einzutauschen. Auch in Genesung können wir uns elend fühlen, aber wir müssen es nicht. Niemand zwingt uns die Schritte zu arbeiten, Meetings zu besuchen oder mit einer Sponsorin oder einem Sponsor zu arbeiten. Es gibt keine NA-Polizei, die uns zwingt, das zu tun, was uns vom Schmerz befreit. Aber wir haben die Wahl. Wir haben uns bereits entschieden, das Elend der aktiven Sucht für die geistige Gesundheit der Genesung aufzugeben. Wenn wir jetzt bereit sind, unser heutiges Elend gegen noch größeren Frieden einzutauschen, haben wir die Möglichkeit, genau das zu tun – wenn wir es wirklich wollen. _______________________________ ____________________________ Nur für heute: Ich muss mich nicht elend fühlen, außer wenn ich es wirklich will. Heute werde ich mein Elend gegen die Vorzüge der Genesung eintauschen.

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nur für heute

20.08.2010, 11:08 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar

Jedes Leben hat einen Anfang und ein Ende. Wenn allerdings jemand, der uns viel bedeutet hat, stirbt, haben wir vielleicht große Schwierigkeiten, sein plötzliches und endgültiges Fehlen zu akzeptieren. Unsere Trauer kann so mächtig sein, dass wir Angst haben, dass sie uns vollkommen überwältigt, doch das wird sie nicht. Unser Kummer schmerzt vielleicht mehr als alles, woran wir uns bisher erinnern können, aber er wird vorübergehen. Wir müssen nicht vor den Gefühlen weglaufen, die durch den Tod eines geliebten Menschen entstehen können. Tod und Schmerz gehören zum »Leben zu seinen Bedingungen«. Wenn wir uns die Freiheit nehmen, diese Gefühle zu erfahren, erleben wir unsere Genesung und unser Menschsein auf einer tieferen Ebene. Manchmal macht uns der Tod eines anderen unsere eigene Sterblichkeit viel deutlicher bewusst. Wir überprüfen unsere Prioritäten und wissen die Gegenwart der von uns geliebten Menschen umso mehr zu schätzen. Unser Leben und auch unser Leben mit ihnen zusammen wird nicht ewig fortdauern. Das, was uns am wichtigsten ist, wollen wir ausschöpfen, solange es andauert. Wir stellen vielleicht fest, dass uns der Tod eines geliebten Menschen hilft, unseren bewussten Kontakt zu unserer Höheren Macht zu verstärken. Solange wir uns erinnern, dass wir uns immer an diese Quelle der Kraft wenden können, wenn wir in Schwierigkeiten sind, können wir uns auf sie konzentrieren – egal, was um uns herum geschieht. ____________________________________ _______________________ Nur für heute: Ich werde den Verlust eines geliebten Menschen akzeptieren und meine Höhere Macht um die Kraft bitten, meine Gefühle annehmen zu können. Ich werde alle meine Liebe für die Menschen aufbringen, die heute in meinem Leben sind.

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nur für heute

03.08.2010, 10:08 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Viele von uns versuchen, sich durch Unehrlichkeit aus einer schwierigen Situation herauszuwinden, nur um sich später selbst demütigen zu müssen, indem sie dann doch die Wahrheit sagen. Einige von uns verdrehen ihre Geschichte mit großer Selbstverständlichkeit, sogar wenn sie genauso gut die reine Wahrheit sagen könnten. Jedes Mal, wenn wir Ehrlichkeit vermeiden, fällt es auf uns zurück. Ehrlichkeit mag unbequem sein, aber die Schwierigkeiten, die wir ertragen müssen, wenn wir unehrlich sind, sind gewöhnlich weitaus schlimmer als das unangenehme Gefühl, die Wahrheit zu sagen. Ehrlichkeit ist eines der grundlegendsten Prinzipien in Genesung. Wir wenden dieses Prinzip gleich zu Beginn unserer Genesung an, wenn wir endlich zugeben, dass wir machtlos sind und unser Leben nicht meistern können. Wir fahren damit fort, das Prinzip Ehrlichkeit immer dann anzuwenden, wenn wir vor der Wahl stehen, entweder in der Phantasie zu leben oder das Leben zu seinen Bedingungen zu leben. Ehrlichkeit zu lernen ist nicht immer einfach, besonders nach dem Vertuschen und Betrügen, das so viele von uns in ihrer aktiven Sucht praktiziert haben. Unsere Stimmen zittern vielleicht, wenn wir unsere neu gefundene Ehrlichkeit ausprobieren. Es dauert aber nicht lange, bis der Klang der Wahrheit, die aus unserem eigenen Munde kommt, jeden Zweifel beseitigt: Ehrlichkeit fühlt sich gut an. Es ist einfacher, die Wahrheit zu leben als die Lüge. ________________________________________ ___________________ Nur für heute: Ich werde mein Leben ehrlich anpacken, mit all seinen Schwierigkeiten und Anforderungen. Ich werde Ehrlichkeit üben, auch wenn es noch so mühsam ist. Ehrlichkeit wird mir nicht schaden, sondern mir helfen, clean zu leben und zu genesen.

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29.07.2010, 14:07 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Erwartungen 29. Juli »Während wir unser Bedürfnis nach Vergebung erkennen, werden wir bereit, selbst zu vergeben.« _________________________________ ________________________ Unser Verhalten anderen Menschen gegenüber ist ein Spiegel unseres Verhaltens uns selbst gegenüber. Wenn wir von uns selbst Vollkommenheit erwarten, werden wir sie auch von unserer Umgebung erwarten. Wenn wir uns in der Genesung darum bemühen, unser Leben wieder in Ordnung zu bringen, kann es sein, dass wir vielleicht von anderen erwarten, dass sie genauso hart und schnell wie wir daran arbeiten. Da wir uns oft unsere eigenen Fehler nicht verzeihen, ziehen wir uns vielleicht auch von Freundinnen, Freunden und Familienmitgliedern zurück, wenn sie unsere Erwartungen nicht erfüllen. Wenn wir die Schritte arbeiten, erkennen wir unsere eigenen Grenzen und unsere Menschlichkeit. Wir werden unser Scheitern als Fehler begreifen, die menschlich sind. Wir begreifen, dass wir nie vollkommen sein werden und dass wir manchmal uns selbst und andere enttäuschen werden. Wir hoffen auf Vergebung. Wenn wir lernen, uns selbst anzunehmen und sanft mit uns umzugehen, können wir anfangen, andere mit der gleichen Haltung von Annahme und Toleranz zu sehen. Auch diese Menschen sind einfach nur menschlich. Sie versuchen, ihr Bestes zu geben, und schaffen es manchmal doch nicht. ________________________________________ _________________ Nur für heute: Ich werde andere mit derselben Toleranz und Vergebung behandeln, um die ich mich bei mir selbst bemühe.

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nur für heute

28.07.2010, 10:07 Uhr | in Das Leben | 7 Kommentare

»Wir befürchteten, dass wir bestimmt abgelehnt würden, wenn wir jemals zu erkennen gäben, wie wir waren.« ____________________________________ __________________ Viele von uns wünschen sich, Beziehungen zu haben, in denen wir uneingeschränkt offen mit unseren Gefühlen umgehen können. Gleichzeitig macht uns die Möglichkeit einer solchen Intimität aber auch mehr Angst als irgendetwas anderes in unserem Leben. Wenn wir untersuchen, was uns da eigentlich Angst macht, stellen wir meistens fest, dass wir versuchen, eine Seite unsere Persönlichkeit zu verbergen, für die wir uns schämen. Eine Seite, die wir manchmal noch nicht einmal uns selbst gegenüber zugegeben haben. Wir wollen nicht, dass andere Menschen unsere Unsicherheit, unseren Schmerz oder unsere Bedürftigkeit kennen, also weigern wir uns einfach, sie zu zeigen. Vielleicht bilden wir uns ein, dass diese Unzulänglichkeiten einfach verschwinden, wenn niemand etwas von ihnen weiß. An diesem Punkt enden unsere Beziehungen. Niemand, der in unser Leben tritt, kommt weiter als bis zu der Stelle, an der unsere Geheimnisse anfangen. Um die Vertrautheit in einer Beziehung zu erhalten, ist es notwendig, unsere Mängel zuzugeben und anzunehmen. Wenn wir dies tun, wird die Festung unserer Lügen zusammenbrechen, die wir aufgebaut haben, um diese Geheimnisse zu verbergen, und dann sind wir in der Lage, unsere Beziehungen mit anderen aufzubauen. ___________________________________ _____________________ Nur für heute: Ich habe Gelegenheiten, mein inneres Selbst mit anderen Menschen zu teilen. Ich werde diese Gelegenheiten nutzen und mich so jenen Menschen nähern, die ich liebe.

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06.07.2010, 08:07 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

24. Juni Toleranz »(...) uns ständig daran erinnern, Prinzipien über Personen zu stellen.« Tradition Zwölf __________________________________________ _________________ Manchmal ist es schwer, die Charakterfehler von anderen zu akzeptieren. Indem wir gemeinsam genesen, hören wir nicht nur andere in Meetings sprechen, wir beobachten auch, wie sie ihren Weg der Genesung gehen. Je besser wir andere Mitglieder kennen lernen, desto genauer wissen wir, wie sie ihr Leben leben. Vielleicht bilden wir uns eine Meinung darüber, wie sie »ihr Programm arbeiten «. Vielleicht finden wir heraus, dass bestimmte Mitglieder uns wütend machen, und vielleicht hören wir uns sogar sagen: »Wenn ich deren Programm arbeiten würde, würde ich mit Sicherheit Drogen nehmen.« Wir haben festgestellt, dass Toleranz ein Prinzip ist, das nicht nur unsere eigene Genesung stärkt, sondern auch unsere Beziehungen mit jenen, die ein Stein des Anstoßes für uns sind. Es wird leichter, die Schwächen anderer Mitglieder anzunehmen, wenn wir uns daran erinnern, dass wir selbst nur selten unsere Charakterfehler loslassen, bevor sie uns schmerzhaft bewusst werden. _________________________________________ __________________ Nur für heute: Ich werde mich bemühen, andere so anzunehmen, wie sie sind. Ich werde versuchen, nicht über andere zu urteilen. Ich werde mich auf die Prinzipien von Liebe und Annahme konzentrieren.

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nur für heute

14.05.2010, 01:05 Uhr | in Das Leben | 4 Kommentare

»Wahnsinn ist, immer wieder die gleichen Fehler zu machen und unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.« _________________________________ __________________________ Fehler! Wir alle wissen, wie es sich anfühlt, Fehler zu machen. Manche von uns meinen, dass ihr ganzes Leben ein Fehler gewesen sei. Wir betrachten unsere Fehler oft mit Scham oder Schuld – mindestens aber mit Frustration und Ungeduld. Wir neigen dazu, unsere Fehler als Beweis dafür zu sehen, dass wir noch zu krank, verrückt, dumm oder gestört sind, um genesen zu können. In Wahrheit sind Fehler ein sehr notwendiger und wichtiger Teil des Menschseins. Für besonders dickköpfige Menschen (wie Süchtige es sind), sind Fehler die besten Lehrer. Fehler zu machen, ist kein Grund, sich zu schämen. In Wirklichkeit zeigt sich gerade dann, wenn wir neue Fehler machen, unsere Bereitschaft, Risiken einzugehen und zu wachsen. Es ist jedoch hilfreich, wenn wir durch unsere Fehler lernen. Dieselben Fehler zu wiederholen, kann ein Zeichen dafür sein, dass wir stecken geblieben sind. Von denselben alten Fehlern andere Ergebnisse zu erwarten – nun, das ist es, was wir »Wahnsinn« nennen. Es funktioniert einfach nicht. ________________________________________ ___________________ Nur für heute: Fehler sind keine Tragödien. Aber bitte, Höhere Macht, hilf mir, aus ihnen zu lernen!

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