Nutella – Ein Brotaufstrich mit Geschichte

29.07.2007, 01:07 Uhr | in Allgemeines | 12 Kommentare

Nussnougatcreme – wer sagt schon diese Worte? Es heißt Nutella, genauso wie man nicht Papiertaschentuch sagt, sondern Tempo. Die Fachwelt spricht von einem sogenannten Begriffsmonopol.

Konditor Pietro Ferrero entwickelte 1940 den Brotauftstrich. 1964 wurde aus Supercrema Nutella und seit 1965 wird es in Deutschland unter diesem Namen vertrieben.

Genau in dieser Zeit wurde ich geboren. Ich wuchs auf mit Nutella. Es sollte mich im Kindergarten und in der Schulzeit begleitet haben, tat es aber nicht. Meine Mutter war die Geldverwalterin in unserer Familie und das verbot den Einkauf der teuren Nougatcreme. Stattdessen wurde mir, das schon damals im Handel erhältliche Billiggegenstück vorgesetzt. Neidisch beäugte ich Familien, die Nutella im Hause hatten. Widerwillig kostete ich an der Kopie des Originals. Meine Mutter kannte kein Erbarmen solange ich zu Hause wohnte. Der erzieherische Effekt, den sie auslösen wollte, wandte sich in eine Art Trotz um, der mit dem Geschmack und der Qualität des Produktes nichts mehr zu tun hatte. Seit über 20 Jahren gibt es in meinem Haushalt Nutella. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn das Glas irgendwann 10€ kostet. Später geborene Generationen werden und wurden von der Werbung geimpft. Wir haben noch mit echten Müttern gekämpft.

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Supermarktrowdy

24.07.2007, 22:07 Uhr | in Allgemeines | 1 Kommentar

Du stehst an der Kasse im Supermarkt, deine Einkäufe auf das Band gelegt, den Plastiktrenner hintendran. Da beginnt es: Jemand knallt dir den Einkaufswagen in deine Hacken, entschuldigt sich nicht, denn er hat es nicht bemerkt. Schiebt deine Ware; ok sie ist noch nicht bezahlt; ca. 10 cm nach vorne und beginnt das Band dahinter aufzufüllen. Schnell ist er und haut dir die Äpfel beim Ausladen an den Arm, aus Versehen versteht sich. Du gehst einen Schritt zurück und spürst plötzlich seinen Atem in deinem Nacken. Der Abstand, der durch den Einkaufswagen aufgebaut wird reicht ihm nicht mehr, er steht neben dir. Du gehst einen kleinen Schritt nach vorn, nicht so weit, denn da steht bereits der nächste Kunde. Das stört deinen Hintermann nicht, mit samt Wagen folgt er dir. Du schaust ihm direkt ins Gesicht, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, du könntest ihn berühren, indem du mit deiner Hand an deiner Nase kratzen würdest, so nah seid ihr euch. Er registriert dich überhaupt nicht und starrt wie gebannt auf die Kassiererin. Sie ist nicht hübsch, aber wahrscheinlich ihm zu langsam. Es ist zwar fast unmöglich, aber du schaffst es noch einen kleinen Schritt zur Seite zu gehen, das hättest du nicht tun sollen, denn er versucht dich zu überholen. Du befindest dich nicht mehr auf gleicher Höhe seines Einkaufswagens, die erste Hälfte des Gefährts hat dich bereits passiert. Du bist endlich bei der Pieperin und gehst ein wenig auf die freie Fläche hinter der Kasse, um Luft zu bekommen. Du wartest bis Kassierin und nächster Kunde dich anschauen und beide zum ersten Mal deine Anwesenheit bemerken. Grund: Er will deine Ware nicht bezahlen und die Dame will Geld sehen.

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Forrest Gump lebt in Frankreich

22.07.2007, 12:07 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

Ein 44 jähriger Franzose hat nur 10% der normalen Hirnmasse. Das Gehirn hat sich an den Rand des Schädels gelegt. Die Frauen werden sagen, dass oftmals viele Männer mit so wenig Hirn ausgestattet sind, aber meine Damen, er hat es zumindest im Kopf und nicht weiter unten.

Die Neurologen waren erstaunt in einem Marseiller Krankenhaus, als sie die ungewöhnlichen Bilder des Mannes erblickten. In der Mitte ein großer schwarzer Fleck, in diesem Hohlraum befindet sich Nervenwasser.

Der verheiratete Beamte führt ein nahezu normales Leben, hat zwei Kinder und arbeitet bei der Steuerbehörde. Sein IQ liegt bei 75, wie bei Forrest Gump.Der Durchschnittswert liegt bei 100. Nehmt Euch Zeit und testet Euch selbst!

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ARD und ZDF radeln nicht mehr mit

20.07.2007, 23:07 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zeigen Sinkewitz & Co. den Stinkefinger. Keine Berichterstattung mehr über die Tour de France 2007. Der Präsident Patrice Clerc hat diese Entscheidung kritisiert. Es würden die Falschen bestraft. Die Zuschauer dopen doch alle selbst, die Fahrer die nicht illegale Mittel einwerfen müssen ganz schön blöd sein. Da kommt doch niemand mehr mit, sowohl auf der Strecke wie am Bildschirm. Die Medien hätten die Aufgabe zu berichten und den Kampf gegen Doping zu begleiten. Das genau ist der Kampf gegen Doping.

Die Alternative wäre gewesen, alle 5 Minuten den Hinweis „fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ einzublenden. Das wiederrum wirkt wie ein Werbeblock bei der ARD oder beim ZDF. Dann lieber das Quiz mit Jörg Pilawa oder den neusten Fall der Soko Leipzig.

Der dopfreie Nachmittagsschlaf, der sich beim Anblick der schwitzenden Radler bei mir einstellte, ist erstmal in weite Ferne gerückt; dann muss ich für diesen Zweck wieder Tennisübertragungen im DSF suchen.

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