Brauche mal ein Rat von euch
11.08.2009, 13:08 Uhr | in Allgemeines | 2 Kommentare
Guten Morgen
Hab mal eine frage
was macht Ihr wenn eurer Hund dolle Krank ist?
weil das kostet doch so viel Geld
bekommt Ihr unterstützung?
mein Hund ist seit einer Woche sehr krank
er hat ein extremen Bandscheibenvorfall
und Prostata er war jetzt das ganze wochenende im Krankenhaus und eine
Infusion threapie bekommen aber er müsste Operiert werden
aber das kostet ca.500-700 euro
das problem ist das ich nicht weiß woher ich das ganze Geld nehmen soll
da ich in der letzten zeit echt viel geld beim Tierarzt gelassen habe
ich hatte noch 2 Katzen und die eine musste ich vor 2 Monaten einschläfern da sie ein Herztrombus hatte und die andere Katze war auch ganz doll Krank
aber gottseidank geht es ihr jetzt wieder besser und ist wieder fit wie ein Tuhrnschuh
habt Ihr ein Tipp für mich wo ich mir hielfe holen kann??
LG epsony
Katze
23.07.2009, 18:07 Uhr | in Tiere | 1 Kommentar
Katze
Unsagbar
gern wär ich 'ne Zecke,
wünschte, Du wärst als Katze geboren.
Verstohlen
versteckte ich mich in der Hecke.
Du kämest vorbei - als Schönste von allen,
ich könnt nicht umhin, ließ einfach mich fallen.
Ein kleiner Biß und ich säße fest im
traumhaft
warmen Liebesnest.
Hab keine Angst, Dein Blut ich nie tränke.
Nur
bei Dir sein, an nichts andres denke.
Würde mit Dir überall hin fliehen,
fort von den Menschen, fern jeder Stadt,
keiner könnte aus deinem Fleisch mich ziehen.
Eine Symbiose, die auf der Welt niemand
hat.

Londons Straßen
18.04.2009, 09:04 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar
Londons Straßen
(gewidmet allen Straßenkindern und Obdachlosen in Deutschland)
Hast du den alten Mann gesehen, der dort vor dem verschlossenen Laden
mit seinen abgetragenen Schuhen die Zeitungen wegtritt?
In seinen Augen sieht man keinen Stolz, er lässt seine Hände einfach neben sich her baumeln.
Denn die Zeitungen von gestern erzählen nur was schon geschah.
- Wie kannst du mir also erzählen, dass du einsam bist und die Sonne für dich nicht mehr scheint?
Komm, ich nehm dich an die Hand und führe dich durch Londons Straßen. Ich werde dir etwas zeigen, dass dich auf andere Gedanken bringt. -
Hast du das alte Mädchen gesehen, das durch die Straßen Londons läuft?
Sie hat dreck in den Haaren und trägt zerrissene Klamotten.
Sei hat keine Zeit zum reden, sie geht einfach weiter,
sie trägt ihr zu Hause in zwei Tragetaschen.
- Wie kannst du mir also erzählen, dass du einsam bist und die Sonne für dich nicht mehr scheint?
Komm, ich nehm dich an die Hand und führe dich durch Londons Straßen. Ich werde dir etwas zeigen, dass dich auf andere Gedanken bringt. -
In einem Nacht- Café, um viertel nach elf, sitzt der selbe alte Mann ganz allein.
Er sieht über seinen Teetassenrand hinweg auf die Welt, für jeden Tee braucht er eine Stunde
und dann irrt er allein umher.
- Wie kannst du mir also erzählen, dass du einsam bist und die Sonne für dich nicht mehr scheint?
Komm, ich nehm dich an die Hand und führe dich durch Londons Straßen. Ich werde dir etwas zeigen, dass dich auf andere Gedanken bringt. -
Hast du den alten Mann nach seiner Matrosenzeit gesehen?
Seine Erinnerungen verblassen mit jedem Orden, den er trägt.
In unserer winterlichen Stadt weint der Regen mitleidig einem weiteren
vergessenen Helden und einer Welt, die das nicht interessiert, hinterher.
- Wie kannst du mir also erzählen, dass du einsam bist und die Sonne für dich nicht mehr scheint?
Komm, ich nehm dich an die Hand und führe dich durch Londons Straßen. Ich werde dir etwas zeigen, dass dich auf andere Gedanken bringt. -

Also, wer kann nun noch von sich behaupten, er/sie währe zu Tode betrübt und es gäbe niemanden, dem es schlechter gehen könnte?
Jedem scheint die Sonne, und denen, die wirklich nur den Regen kennen, denen sollten wir etwas von den Strahlen unserer wärmenden Sonne abgeben.
In einem unbekannten Land
14.04.2009, 18:04 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar
In einem unbekannten Land,
vor gar nicht allzu langer Zeit.
Da war ein Städtchen sehr bekannt,
von dem sprach alles weit und breit.
Und dieses Städtchen das ich meine, das heißt...
das heißt...
Namen sind Schall und Rauch. Wie es heißt tut nichts zur Sache, es ist ein x beliebiges Städtchen zu einer x beliebigen Zeit.
Nun denn, es war ein Morgen wie jeder andere. Vor den Toren des Städtchens saß ein alter Mann, wie er dort jeden Morgen zu sitzen pflegte. Er saß auf einem Mauervorsprung und betrachtete die Blumen, die Vögel und die scheinbar unendliche Weite der Felder und des Waldes.
Als er seinen Blick so in die Ferne richtete kam ein Fremder den Waldweg entlang, direkt auf die Pforten des kleinen Städtchens zu. Der alte Mann erblickte ihn und beobachtete, wie er auf ihn zukam. Als der noch recht junge Mann vor ihm stand grüßte dieser freundlich.
„Guten Morgen, der Herr. Lebt Ihr in dieser Stadt?“
Der alte Mann nickte.
„Ich bin auf der Suche nach einer neuen Heimat und würde gerne wissen, ob die Leute hier freundlich sind.“, fragte er den alten Mann und musterte das große Stadttor.
Schließlich ergriff der alte Mann das Wort.
„Warum habt Ihr Eure alte Heimat verlassen? Waren die Menschen in Eurem ehemaligen Umfeld nicht freundlich?“
„Oh, sie waren ganz schrecklich. Ich bin so glücklich endlich die Möglichkeit gehabt zu haben meine Heimatstadt zu verlassen.“, gab dieser sehr schnell als Antwort.
Wieder legte der alte Mann eine Pause ein, während er den jungen Mann musterte, um ihm dann schließlich zu antworten.
„Ich bedaure sehr, aber Ihr werdet in dieser Stadt keine Freunde haben. Die Menschen hier sind unfreundlich, auf Dauer kommt man mit ihnen nicht aus.“
Traurig über diesen Misserfolg zog der junge Mann wieder von dannen um sein Glück wo anders zu finden.
Am nächsten Morgen saß der alte Mann wieder an seinem gewohnten Platz auf dem kleinen Mauervorsprung und betrachtete sein Umfeld aufs Neue. Die Blumen, die Vöglein, die Felder und den Wald am Horizont.
Nach einiger Zeit bemerkte er, dass sich auf dem Weg, der aus dem Wald heraus führte, ihm wieder jemand näherte. Als er diese Person schließlich erkennen konnte stellte er fest, dass es ein anderer junger Mann war, dessen Ziel offensichtlich dieses Städtchen war.
Vor dem Tore blieb er stehen und grüßte den alten Mann freundlich.
„Einen guten Morgen wünsche ich. Seid Ihr Einwohner dieser Stadt?“
Wieder nickte der alte Mann und sah den jungen Mann an.
„Ich überlege ob ich hier in dieser Stadt leben könnte. Sagen Sie, werter Herr, wie sind denn die Leute hier so?“
Und wieder kam die Gegenfrage des alten Mannes.
„Wieso habt Ihr Eure ehemalige Heimat verlassen? Seid Ihr mit den Leuten nicht zurecht gekommen?“
„Oh nein, ganz im Gegenteil. Ich habe es so bedauert sie alle verlassen zu müssen, aber es war nicht anders möglich. Ich hoffe so sehr, dass ich noch mal ein solches Glück mit den Leuten haben werde, wie ich es in meiner ehemaligen Heimatstadt hatte.“, war die energische Antwort. Erwartungsvoll blickte er den alten Mann an.
„Dann seid uns hier herzlich willkommen. Mit den Menschen hier werdet Ihr Euch sicher wundervoll verstehen, sie sind alle sehr nett.“, gab der Mann lächelnd zurück.
So geschah es, dass der junge Mann voller Zuversicht die Stadt betrat und fortan ein schönes und harmonisches Leben, in Gemeinschaft mit den anderen Bewohnern der Stadt, führte.
--Ende--
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Menschen kann man, oder nicht.
Masken
08.04.2009, 15:04 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Menschen brauchen Masken um:
Ihre Gefühle zu verstecken!
ihre Gedanken zu tarnen!
ihre Mitmenschen mit Schein des Seins in die Irre zu führen!
ihre Schuld zu verstecken!
ihre Scham zu bedecken!
ihre geraubte Ehre zu verbergen!
ihre Ängste zu verbergen!
ihre Nöte zu verstecken!
ihre Zaubereien zu tarnen!
ihre Bosheit zu verstecken!
ihre Falschheit zu bergen!
ihre Taten zu verbergen!
ihre Mitmenschen von sich fernzuhalten!
ihre Verletzungen unsichtbar zu halten!
ihre Mauern aufrecht zu erhalten!
ihre Tränen zu verbergen!
ihre Freude für sich zu behalten!
ihre Liebe nicht zu zeigen!
ihre Trauer nicht sehen zu lassen!
ihr Leid zu verbergen!
ihre Einsamkeit nicht zu zeigen!
ihre Kraftlosigkeit nicht sehen zu lassen!
ihre Lieblosigkeiten zu tarnen!
ihre Furcht nicht zuzugeben!
ihre Fehler und Mängel zu verstecken!
ihre Defizite auszugleichen!
ihre Hilflosigkeit nicht zuzugeben!
ihre Panik nicht sehen zu lassen!
ihre Sehnsucht nicht zuzugeben!
ihre Lügen zu verstecken!
zu verbergen, dass ihre weiße reine Weste die sie tragen
in Wirklichkeit ihr schwarzes, böses Herz verbirgt!
und um Probleme zu verbergen!
Empty!
08.04.2009, 15:04 Uhr | in Das Leben | 2 Kommentare

Empty!
Wieder einmal stehst du nur so da,
kannst dich nicht bewegen,wirkst wie erstarrt,
und der Schmerz erdrückt dich innerlich.
Tränen kannst du nicht mehr weinen,
denn innerlich bist du leer und hohl,
nur dein Herz schlägt weiter wie bisher.
Endlose Einsamkeit legte dir eine Waffe in die Hand,
und nicht Entsetzen spürst du dabei,
sondern ein Gefühl von großer Befreiung.
Du drehst dich im Raum um die eigene Achse,
bis dein Blick auf einen Spiegel fällt,
der dir deinen letzten Ausweg offenbart.
Doch noch ist es nur ein Wunsch Gedanke,
nicht was in deiner Realität geschieht,
noch kannst du dich davon abwenden.
Dich zwingen deine Seele zu retten,
doch du hast dich bereits Aufgegeben,
du hebst die Hand mit der Waffe,
und drückst ab!




Spiel das Spiel
25.03.2009, 19:03 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar


Kein Spiel, das Spiel
Tausende mal hast du es gespürt, trägst es in dir, dein Fühlen.
Deine Träume, dein Sehnen, wild deinen Geist aufwühlen.
Ja, du hast gefunden, erlebt, dein Spüren berührt,
doch hat es dich nicht über deine Grenzen geführt.
Liebe gefunden, Erleben, die Lust genossen,
Sicherlich auch so manche Träne vergossen.
Das alles formt dich und bringt dich voran.
Es treibt dich und hat dich in seinem Bann.
Kniend, bebend, deinen Blick zu Boden gesenkt,
es wütet noch in dir, was ich dir gerade geschenkt.
Nur wenige Worte, die dich auf den Weg gebracht
Dein Innerstes gegriffen, dich zur Sklavin gemacht.
Brennend der Schmerz, der in deine Haut rot gebannt,
die glühenden Hiebe, heiß, durch deinen Körper gerannt.
Doch möchtest du nicht einen Moment davon vermissen
Hat es in dir, das Band, all deiner Sehnsüchte zerrissen.
Du gehst ruhig in deinem Fühlen, in deinem träumen,
die heute real, den Weg mit dornigen Rosen säumen.
Findest Geborgenheit, Glück, in dir, in mir, in Zweisamkeit
Weist das du für so viel mehr, dich öffnest, bist dazu bereit.
Sicher ist es kein Spiel, das Spiel, mit Demut und Schmerz.
Du schenkst damit, voll Vertrauen, mir dein geöffnetes Herz.
Groß steh ich vor dir, Anerkennung siehst du in meinem Blick.
„Steh auf, komm zu mir“, so holen dich meine Worte zurück.

Meine Gefühle
25.03.2009, 18:03 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar

Gefühle gehören mir!!!!
Keiner darf erwarten, das ich meine Gefühle preis gebe…
Ich möchte niemanden verletzen mit meiner Traurigkeit,
niemandem zur Last fallen.
Ich weiß doch am Besten, wie schwer es ist, anderen Hilfe zu geben.
Wie schwer es ist, jemandem zuzuhören, und nicht den selben Schmerz dabei zu empfinden.
Jemandem zu helfen, ohne seinen eigenen Schmerz zu zeigen.
Nein, meine Gefühle gehören mir,
ich kann sie niemandem erklären, ich will alleine damit klar kommen.
Niemanden mit hineinziehen, in dieses tiefe Loch – in das ich fallen könnte.
Ich werfe Brocken hin, damit die Menschen das Gefühl haben,
sie hören zu und helfen mir damit,
aber wie es wirklich in mir aussieht, das weiß nur ich – und so wird es bleiben
Ich bin sehr traurig, über Dinge die ich nicht ändern kann.
Aber sie berühren mich, und nur mich,
nicht die Menschen die mir zuhören.
Und es ist so, das wenn sie mir zuhören, dann sind sie traurig,
weil sie sehen: es geht mir nicht gut,
aber sie sind nicht betroffen, durch das eigentliche Geschehen.
Somit bleibe ich mit meinem Gefühl doch alleine….
Darum kann ich auch schweigen!
Ich habe die Kraft, Dinge hinzunehmen, die nicht abänderlich sind,
ich weiß, ich bin stark genug, meinen Weg zu gehen und zu akzeptieren,
das Alles so kommen musste,
doch habe ich nicht immer die Kraft,
einfach darüber hinwegzugehen, das ich traurig bin…
Aber auch das ist gut, denn ich bin ein Mensch mit Gefühlen,
und ich bin stolz darauf, dass bei all diesen Gefühlen
trotzdem nicht mein Verstand aussetzen wird –
Stolz und dankbar!!!
Und diese Dankbarkeit, wird mir wieder auf den Weg helfen weiterzumachen…
Das Kind
13.03.2009, 12:03 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

Das Kind

Irgendwo, da in mir drin,
Ist noch das Kind,
Das ich gewesen bin.
Manchmal kommts, ganz unverhofft,
Einfach zum Vorschein,
Als hätts geklopft.
Freut sich über kleine Dinge,
Die ein Erwachsner
Schnell überginge.
Fürchtet sich in dunkler Nacht,
Wenn es draußen
Donnernd kracht.
Macht auch manchmal dumme Sachen,
Wo alle andern
Nur drüber lachen.
Irgendwo, da tief in mir
Ist dieses Kind,
Das ich niemals verlier!

Sollte man drüber nachdenken
12.03.2009, 20:03 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar
Zuviel mit dem Computer gearbeitet?
Dann führen Sie nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:
1. Schließen Sie alle offenen Seiten und beenden Sie Ihr
Internetprogramm!
2. Fahren Sie das Betriebssystem Ihres Rechners ordnungsgemäß
herunter!
3. Schalten Sie Ihren Computer, Monitor, Drucker und Ihr Modem aus!
4. Nehmen Sie in mehreren Stufen Kontakt mit Ihrer Außenwelt auf!
Stufe 1
Öffnen Sie ein Fenster und atmen Sie die frische Luft.
Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht
einstellen, auch auf die Lautstärke können Sie keinen Einfluss
nehmen! Nehmen Sie alles so, wie es ist. Die Geräusche sind keine
Simulation, alles ist Live!
Stufe 2
Gehen Sie einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter
Ihnen bewegt, sind nur Ihre Beine, keine Angst, bisher läuft alles
normal!
Stufe 3
Schauen Sie sich um, ob noch jemand in Ihrer Nähe ist, der
sich bewegt. Gehen Sie auf ihn zu und sprechen Sie ihn einfach an,
eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet Ihr Gesprächspartner?
Wenn ja, dann seien Sie jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum
und auch kein Chatroom. Überlegen Sie vorher genau, was Sie sagen.
Beleidigungen können jetzt für Sie zu körperlichen Schäden führen!
Stufe 4
Versuchen Sie, Nahrung zu sich zu nehmen. Dazu
öffnen Sie bitte alle Schranktüren. Sollte in einem Schrank ein Licht angehen,
dann haben Sie den Kühlschrank gefunden. Schauen Sie hinein. Ist etwas Essbares
vorhanden? Bevor Sie etwas verzehren, achten Sie bitte auf das
Verfallsdatum des Produktes.
Stufe 5
Verlassen Sie das Haus, um den Schrank mit dem Licht
mit neuen Lebensmitteln zu füllen!
Achtung, wenn Ihnen alles fremd vorkommt, bitten Sie jemanden, Sie
zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schauen Sie sich um, die
Autos sind alle echt, überqueren Sie die Straße erst, wenn diese
wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt
haben Sie nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich,
und Sie werden auch keinen Krämer finden, der Ihnen Heilgetränke
verkauft!
Stufe 6
Sollten Ihnen auf dem Rückweg kleine Kinder entgegenlaufen
und immer wieder Papa, Papa oder Mama, Mama rufen, kann es
sich nur um Ihre eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker
haben Sie wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht
nichts, wenn Ihnen erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann
werden Sie sich schnell wieder an sie gewöhnen.
Stufe 7
Wieder zu Hause angekommen, setzen Sie sich mal
gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Ihrem
Computer! Klasse, bald haben Sie es geschafft. Nun lesen Sie mal
einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger,
die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na,
merken Sie wie es beim Lesen oben in Ihrer Birne arbeitet? Das sind
die Gedanken, die Sie sich beim Lesen machen. Es nützt allerdings
nichts, wenn Sie mit dem Finger auf die Seite klicken, wenn Sie
alles gelesen haben, Multimedia war gestern, nun wird von Hand
umgeblättert.
Stufe 8
Mehr als zehn Seiten sollten Sie am Anfang nicht lesen!
Legen Sie das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufen Sie mal
nach Ihrem Ehepartner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in
eine Ecke drückt. Versichern Sie ihr, dass alles normal ist und Sie
sich einfach nur ändern wollen. In den ersten Tagen wird das noch
niemand glauben, aber halten Sie durch. Verkaufen Sie morgen sofort
Ihr Modem und schaffen Sie sich vielleicht ein Aquarium an, es
funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner, aber es ist das
erste Anzeichen von Besserung.
Sie haben es geschafft. Herzlich willkommen im realen Leben!
