DIE KIRCHE
04.07.2008, 01:07 Uhr | in News und Politik | 1 Kommentar
...die grandiosen Regeln der katholischen
Kirche drängen nicht umsonst die Brasilianer dazu
Verhütung als sündiges Werk des Teufels zu sehen,
denn die weißen Amerikaner brauchen nach wie vor
Arbeitssklaven, die ihre Atomkraftwerke betreiben
und Straßen für Greyhound zu bauen...
Die Schwarzen haben sich befreit
wenn sie in die USA verschifft wurden.
Die Mexikaner wissen vielleicht was sie tun
wenn sie zu diesen Sklaventreibern in die Arme
laufen, sich hingeben, oder sogar dafür töten..
Amen, die 10 Gebote bleiben..?!
und Steinigungen, und Attentäter
und Rachsucht, und die Ideotie
Einen Gott zu verehren
und sich wegen Rieten
zu bekriegen?
~@||<
Mindestlohn
24.06.2008, 07:06 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar
Brich je ein Zwölftel deines Lebens
und verteile es auf die Stunden..
verkaufe es an die Taglöhner,
die dein Tagwerk belohnen wollen!
verschenke nicht:
Deinen Geist
Deine Neugierde
Deinen Mut
Deine Kraft
Deine Ängste
Deine Wünsche
Deine Liebe
Deine Sorgen
Deinen Charakter
Deinen Selbstrespekt
Deine Moral
Deine Not
Verkaufe sie!
..wenn es sein muss an die Popstars
dieser Welt!
und hoffe auf den Mindestlohn!
Nachschattengewächs e
06.05.2008, 02:05 Uhr | in Quiz/Gewinnspiele | kein Kommentar
Nachtschattengewächs
Gedankengedicht zum Thema Vergessenvon
naik.Im Schatten des Mondlichts
Blüht eine zierliche Blume
Vergessen vom Tag
Am Silber des Mondlichts
Nur dürftig sich labend
Verstoßen von dem der sie mag
Am Rande des Kraters
Stehen die Schatten
Sie schweigend umkreisend
Wie brennendes Eis
Vergessen von der Liebe des Vaters
Umzingelt und einsam
Sich selber umkreisend
Vergisst die Blume was sie weiß
Die Schatten sich nähernd
Verschlingen die Liebe
Gerfrieren die Tränen zu Eis
Sie langsam durchbohrend
Zerstören die Blume
Rauben den sonnigen Tag
TABZTHEATER IM NACHTWIND
05.03.2008, 13:03 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar
Spielend wirbelt schwarzes Blei
mit roten Kohlen durch den Bauch
rasend wild in heißem Schrei
leicht sich kräuselnd fast wie Rauch
steigt nach oben in den Kopf
wo es mir den Geist erfriert
stechend heiß nach gestern tropft
und ständig um Dein Bild rotiert
langsam ziehn Erinnerungsfäden
schmelzen tropfend Wort um Wort
zartes Flüstern, große Reden
kringeln sich von hier nach Dort
Angst und Liebe, Wut und Trauer
Zärtlichkeit und Akzeptanz
Zuversicht und Mitgefühl
vergessen sich im wirren Tanz
Endgültig
16.02.2008, 01:02 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar
...unumstößlich, auf jeden Fall eintretend und unabänderbar!
Bookcrossingguerilla s
15.02.2008, 18:02 Uhr | in Fun | kein Kommentar
Wenn es etwas gibt, worum ich meine Mama beneide und was ich auch mal haben will, dann ist es ihre Bibliothek! Sie hat ganz klassisch die Hälfte ihrer Wohnzimmerwände mit Büchern "tapeziert" und ich finde das einfach klasse! Ich sammel auch schon fleissig die Bücher, die ich gerne auch ein zweite, drittes, oder fünftes mal lesen würde, aber für alle Anderen gibt es ja zum Glück www.bookcrossing.com !!!
Wer das nicht kennt: Bookcrossing ist DIE Schatzsuchercommunity für alle die gern lesen. Einmal angemeldet bekommt man für jedes dort registrierte Buch eine ein-eindeutige BCID (BookCrossing-Identification-Number) und kann bescheid sagen, wann man ein buch, wo in die "Wildnis" entlässt, oder wann man welches Buch gefunden hat... Die Comunity agiert weltweit und ist wahrscheinlich der größte Feind aller Druckereien. denn wenn ich etwas Zeit hab, schaue ich einfach mal, ob in naher Zukunft in erreichbarer Nähe ein Buch ausgesetzt wird und wenn mich der Titel anspricht hole ich es mir, lese es und setze es wieder aus! Somit müssen die armen Bücher nicht in dunklen Schränken vor sich hin modern und der geneigte Sucher und Leser spart eine Menge Geld. Aber das schönste an einer solchen Aktion sind die Gesichter der Kinder und Eltern, wenn man in ein gerappelt volles Ball-Spiel-Dings bei McDonalds geht, darin ein Buch vergräbt und wortlos wieder abzieht! Ich liebe es!
So be aware of crossing books!
...und wenn ihr eins findet: Aufschlagen, ins Internet gehen; www.bookcrossing.com und die vermerkte BCID angeben und sehen woher es kommt....
Steppenwölfe
15.02.2008, 04:02 Uhr | in Das Leben | kein Kommentar
Jede Menschenart hat ihre Kennzeichen, ihre Signaturen, jede hat ihre Tugenden und Laster, jede ihre Todsünde. Es gehörte zu den Zeichen des Steppenwolfes, daß er ein Abendmensch war. Der Morgen war für ihn eine schlimme Tageszeit, die er fürchtete und die ihm niemals Gutes gebracht hat. Nie ist er an irgendeinem Morgen seines Lebens richtig froh gewesen, nie hat er in den Stunden vor Mittag Gutes getan, gute Einfälle gehabt, sich und anderen Freude bereiten können. Erst im Laufe des Nachmittags wurde er langsam warm und lebendig, und erst gegen Abend wurde er, an seinen guten Tagen, fruchtbar, regsam und zuweilen glühend und freudig. Damit hing auch sein Bedürfnis nach Einsamkeit und nach Unabhängigkeit zusammen. Nie hat ein Mensch ein tieferes,
aus H. Hesse "der Steppenwolf
Inselstaaten in deutschen Großstädten...
10.02.2008, 18:02 Uhr | in News und Politik | kein Kommentar
"Berlin. Mit seinem Vorschlag für türkischsprachige Schulen und Universitäten in Deutschland hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vor allem in der Union für Entrüstung gesorgt. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) rief die türkischen Zuwanderer auf, sich selbst mehr um die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu bemühen. CSU-Chef Erwin Huber bezeichnete die Überlegungen des türkischen Regierungschefs als "Gift für die Integration". Auch Politiker der SPD sowie der Philologenverband wiesen sie zurück.Schäuble sagte im RBB-Inforadio, die türkischen Einwanderer sollten "sich nicht in die eigene türkische Welt zurückziehen", sondern dafür sorgen, dass sie selbst und ihre Kinder die deutsche Sprache lernen. Huber warnte in der "Bild am Sonntag", rein türkischsprachige Bildungseinrichtungen würden zur Ghetto-Bildung führen. Folge wäre eine "Klein-Türkei in Deutschland". Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) bezeichnete die Idee als "indiskutabel". Auf diese Weise würde die "Verharrung in türkischen Lebensmilieus" nur noch weiter zementiert. Die türkischstämmige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün sagte der "Frankfurter Rundschau" (Samstag): "Ich will nicht, dass die Kinder körperlich hier sind und geistig und seelisch in der Türkei." Der Philologenverband sprach von einem "absolut falschen Ansatz"." lvz 10.02.2008
Hier sieht man doch mal wieder ganz deutlich, wie die deutsch Politik sich einlullen lässt. Klar sind die Meinungen zu diesem Vorschlag durchweg negativ zitiert, aber schon alleine die Tatsache, dass ein so absolut indiskutabler Vorschlag eine solche Welle an Statements und Medienberichten zu Tage fördert, lässt mich aufhorchen. Sitzen da nicht grade irgendwo in einer Sozialbauwohnung drei türkischstämmige Halbstarke zusammen und beschweren sich darüber, dass die fiesen Deutschen ihnen diese Chance nicht zu gestehen wollen?
Mir klingt noch genau der gebrochen arabische Satz "Halt doch die Fresse, scheiß Deutscher!" in den Ohren der, tausendfach in den Medien zitiert, leider viel zu viele Gutgläubige erreicht hat, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen und jetzt die Npd wählen werden um ihr Land und ihre Kultur, das einzige was ihnen nach jahrelanger Arbeitslosigkeit noch an Identifikationspunkten bleibt, zu schützen!
So entstehen mal wieder ein paar mehr die wunderbar ins Feindbild der Integrationsresistenten passen!
Und auch wen solche Schulen auf staatlicher Ebene eine Utopie bleiben, wie ich hoffe, so ist doch schon die bloße Diskussion Brennstoff in den Händen all jener,die sich missverstanden und - ob zu Recht oder nicht - von den Integrationsbemühungen ausgeschlossen fühlen. Erst Recht bei denen, die sich diesen Bemühen gänzlich verschließen, weil sie schon so lange sie in Deutschland leben mit dem Kopf in der Türkei sind. Diese finden sich mit gleichgesinnten Russlanddeutschen und enttäuschten Auswanderen aus den östlichen Randgebieten Europas schon jetzt in den Getthos Deutscher Großstädte zusammen, bilden Parallelgesellschaften und verfolgen jedes Wort der Integrationsdebatte mit spitzen Ohren und dem Wunsch nach Reibungsfläche um sich daran zu entzünden.
Ich habe keinen Geheimtipp zu dem Thema, sonst wäre ich schon längst bei Frau Merkel gewesen damit, aber wenn es so weitergeht brauchen wiruns nicht zu wundern, wenn es bei uns bald so aussieht wie in Frankreich letztes und vorletztes Jahr!
Ein Traum
07.02.2008, 18:02 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar
Vor mir öffnete sich eine weite Waldlandschaft mit vereinzelten Wiesen , aus denen in der Morgendämmerung ein seidiger Nebel aufstieg. Mit einem Schritt durchmaß ich die Wand und, wie mir schien, eine halbe Ewigkeit. Weit und breit war nichts zu sehen und zu hören was auf die Anwesenheit des ehemals hier liegenden Grostadtgartens schließen ließ. Nur ein paar Vögel und der Wind nahmen der Szene etwas von der stillen Schwermut eines romantischen Gemäldes und die Tatsache, dass absolut nichts auf die Anwesenheit irgendwelcher Menschen schließen ließ, aber all das konnte meine Beklemmung kaum schmälern. Ich ging an einem kleinen Bach entlang und wurde mir bewusst, dass er direkt in unser Haus fließen müsste, aber es wunderte ich nicht, dass ich es bei einem Blick zurück nicht mehr finden konnte. Rings um mich her erstreckte sich nur diese Landschaft, in deren zwielichtigem Leuchten etwas zu gleich Anmutiges und Düsteres lag, was ich absolut nicht einordnen konnte. Nachdem ich einigen Biegungen des sehr stillen Bächleins gefolgt war, stand ich vor einem riesigen Ahornbaum, dessen Stamm offensichtlich mehr als zwei Meter Durchmesser hatte und dessen Krone so weit in den Himmel stand, dass ich meinen Nacken nicht weit genug beugen konnte um sie ab zu messen. Ich hatte noch nie einen derartig riesigen Baum gesehen und war voller Ehrfurcht und Staunen wohl schon einige Minuten wie angewurzelt, als sich dieses seltsame Gefühl einstellte, als würde ich beobachtet. Dieses leichte stechen im Rücken, wenn fremde Blicke einen trafen. Ich sah mich um und konnte bis auf ein paar Glühwürmchen nichts weiter entdecken, als mich plötzlich ein warmer Hauch streifte und etwas, das sich am besten als halbdurchsichtige, grün-bläulich leuchtende Kutsche beschreiben ließ vor die eine gewaltige Libelle gespannt war, durch mich hindurch und direkt auf den Baum zu und schließlich scheinbar in ihn hinein glitt...
Gebete
05.02.2008, 02:02 Uhr | in Das Leben | 1 Kommentar
Neulich fragte mich ein Bekannter, warum Menschen zu Gott beten und ihn lobpreisen. Er meinte sie tun das nicht um ihm zu sagen wie toll er ist, denn das wüsste er selbst, nein sie täten es weil sie dankbar sind für das was sie bekommen...
Ich glaube sie sind dankbar, dass sie nicht zerquetscht werden! Sie beten zu Gott, weil sie Angst haben, weil sie sogar Angst haben wollen...
