Ostern

Eintrag vom 10.04.2009

Ostern

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O Schreckenstag - o Leidenstag!
Der Heiland stirbt, schau hin und frag:
Bleibt er denn ganz auf sich gestellt?
Ich dacht`, er sei das Licht der Welt...
Am Kreuz starb er den bittern Tod,
als er zum Opferlamm sich bot,
dass ich darf ewig heil und rein
ein Erbe meines Gottes sein. 

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Ostergedicht

Gedicht


 

Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle
schwebt er, der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
dass der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
dass sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht!