Schnell, schneller, Schwede!
Eintrag vom 12.08.2010
Tja, es gibt so Tage, da läuft´s besonders blöd. Und ich mein jetzt nicht Dauerregen und nervige Radio-Hits. Nein, nein. Was ich meine, kennt jeder Autofahrer. Nämlich – mal ganz abgesehen von wirklich schlimmen Dingen - mit ordentlich Km/h zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden. Kurz leuchtet es dann orange vor den Augen und es ist zu spät. Was einem bleibt ist sich zu ärgern, im ärgsten Falle etwas kaputt zu schlagen, um schließlich darüber zu rätseln, wie viel man denn jetzt genau drüber war. Ist doch immer dasselbe, oder?!

Der Besitzer dieses schicken Mercedes SLS AMG allerdings, war komplett drüber und das wohl nicht nur die Geschwindigkeit betreffend. Ich mein, ok, mit dieser unglaublich geilen Karre kann man schon einmal vier, oder fünf Km/h drüber sein. Ja, wahrscheinlich muss das sogar so sein und man braucht nur an das edle Gaspedal zu denken und schon hat man 100 Sachen drauf. Aber gut, das sollte klar gehen. Der werte schwedische Besitzer allerdings schaffte es mit 170 Km/h (!!) zu schnell erwischt zu werden! Ich glaube, kurz aufgepasst reicht dafür nicht. Der Herr wollte seinen Luxusrennwagen wohl mal ganz konsequent auf Herz und Nieren testen. Ich mein, wer weiß denn sicher, dass der auch wirklich die vorgegebenen 317 Km/h drauf hat. Da darf man doch mal auf Nummer sicher gehen, hat er sich vielleicht gedacht. Blöd nur sich erwischen zu lassen. Wahrscheinlich dachte der gute Mann, er sei noch in Deutschland, da soll so was ja an ausgesuchten Stellen problemlos möglich sein. Aber nein, da hat er wohl kurz geblinzelt und eh er sich versah, ja, da war er schon in der Schweiz. Ich mein bei 290 Km/h, da geht das schnell. Und nur mal so als Denkanstoß, manche Autos packen noch nicht einmal die 170 Km/h, die dieser Hobby-Pilot nun abbezahlen darf.
Nur gut, dass das Blitzgerät hielt, was es verspricht Denn laut dem Bericht, gibt es noch zahlreiche alte Geräte, die ab Tempo 220 nichts mehr checken. Sonst wäre uns nämlich diese kleine Geschichte der ungezügelten Raserei entgangen und was bliebe, wäre ein grauer Sommertag mit Dauerregen und nervigen Radio-Hits.
