Das größte Geschenk im Leben ist Freundschaft*-*5
Eintrag vom 12.02.2012Kapitel 5:
“Was fällt dir eigentlich ein? Was hast du mit ihr gemacht?”, hörte ich eine ängstliche bekannte Stimme.
Es war…. Marcus. ‘Hat er etwa Angst um mich? Nein das kann nicht sein!’
“Das geht dich gar nichts an!”, antwortete der fremde Junge. “Und ob es mich was angeht! Sie ist meine Freundin und du hältst dich gefälligst von ihr fern!”, meinte Marcus energisch.
Seine Freundin?!? Was redet er da? Das war ich nicht! Okay es würde mir nichts ausmachen aber was ist mit Maria?!
Immer wieder versuchte ich auf zuwachen, aufzustehen und zurück zu gehen, heraus zu finden was dieser Junge von mir wollte.
“Dustin, wir waren mal Freunde, und jetzt willst du mir Nici wegnehmen? Zumindest sieht es für mich danach aus!”, murmelte Marcus bedrückt. “Sie gehört nicht zu dir und das wird sie auch nie, egal wie sehr du es dir auch wünschst. Ja, wie du schon gesagt hast wir WAREN mal Freunde, aber das ist Vergangenheit!”, antwortete der Junge lachend.
Dustin hieß der Fremde also und er war wohl mal mit Marcus befreundet. Aber was meinte er damit ich gehöre nicht Marcus, nein das tat ich auch nicht, aber das würde Marcus doch gar nicht wollen. Er hatte ja Maria, warum sollte er dann mich wollen, sie war ja viel hübscher als ich.
Plötzlich wurden meine Gedanken von einem komischen Geräusch unterbrochen. ‘Oh nein, was mach ich jetzt?’, dachte ich mir als ich bemerkte das die beiden angefangen hatten sich zu prügeln.
Dann endlich schlug ich meine Augen auf, stand schnell auf und ging zwischen die Beiden, die auf einmal wie versteinert stehen blieben. “Hört sofort auf!”, schrie ich sie an, obwohl das unnötig war da Marcus und Dustin nicht fähig waren sich zu bewegen.
Doch die Ruhe hielt nicht lang an, kurz darauf ging das Geschrei erst richtig los.
Dustin und Marcus brüllten sich gegenseitig an das sie mich in Ruhe lassen sollen…
