Vampire
09.03.2010, 19:03 Uhr | in Religion und Philosophie | kein Kommentar
... gibt es wirklich. Zumindest wenn man Menschen so akzeptiert, wie sie sich selbst sehen. Denn angeblich soll es einzelne Individuen geben, die davon überzeugt sind, ein Vampir zu sein.
Wie real diese Überzeugung ist, bleibt dahingestellt. Ob da wirklich gedacht wird, ein realer Vampir zu sein, oder ob es eben eine mehr oder weniger übergestülpte Überzeugung ist, um seine "Einzigartigkeit" auszuleben, ist wahrscheinlich nur schwer festzustellen. Vermutlich gibt es da Mischformen und auch sehr extravagante Ausprägungen.
Das Dasein als Vampir soll zum Teil auch durch das Trinken von Tierblut unterstrichen werden. Auch Menschen blut wird von diesen Vampiren vermutlich gelegentlich gekostet. Dann aber höchstwahrscheinlich freiwillig im Rahmen eines Rituals oder einer triebhaften Praktik.
Im Zwielicht
17.02.2010, 18:02 Uhr | in Religion und Philosophie | 3 Kommentare
Zwielicht heißt doch, dass man Sachen in einem doppelten Licht sieht. Etwas wird nicht nur aus einer Perspektive betrachtet, sondern aus mehreren Blickwinkeln. Vorteile und Nachteile werden abgewogen, Meinungen gehört.
Zwielichtig zu sein bedeutet, dass man anderen Leuten nicht geheuer ist. Meist wird ein unlauterer, wenn nicht krimineller Hintergrund vermutet. Oder ein dämonischer, untoter, übersinnlicher Hintergrund. Je nachdem in welcher Situation das Wort "Zwielichtig" verwendet wird. Bela Lugosi wirkte zwielichtig.
Wer eine "zwielichtige" Kneipe sucht, hofft dort etwas zu finden, das es woanders nicht gibt. Eine zwielichtige Gestalt auf einem verlassenen transivanischen Friedhof um Mitternacht, das dürfte normalerweise niemand suchen. Es sei denn, man ist mit der Person verabredet.
